Das wird bei WhatsApp im Jahr 2021 neu

Zahlreiche Top-Funktionen

Das wird bei WhatsApp im Jahr 2021 neu

Der Messenger-Dienst hat einige Top-Funktionen in der Pipeline.

WhatsApp hat in diesem Jahr ordentlich Gas gegeben. Der beliebteste Messenger-Dienst der Welt hat eine ganze Armada an neuen Funktionen gestartet. Dazu zählen unter anderem individuelle Hintergründeablaufende Nachrichtenverbesserte Sticker-Suche, übersichtliche Speicherverwaltung, Bild-in-Bild-Modus bei GruppenanrufenBezahldienst (noch nicht bei uns) oder Videoanrufe mit bis zu 8 Personen. Doch wer nun glaubt, dass WhatsApp damit sein gesamtes Pulver verschossen hat, der irrt.

>>>Nachlesen:  Wer das nicht macht, fliegt bei Whatsapp bald raus

Das wird bei WhatsApp im Jahr 2021 neu

Die Facebook-Tochter wird nämlich auch im Jahr 2021 einige spannende Neuheiten bringen. Allen voran die wohl von den Nutzern am meisten herbeigesehnte Funktion: den  Multi-Geräte-Support .

Multi-Geräte-Support

Eigentlich wurde die Einführung des Multi-Geräte-Supports bei WhatsApp bereits in diesem Jahr erwartet. Doch das scheint eine ähnlich langwierige Sache zu werden, wie das beim Dark Mode der Fall war. Obwohl es auf die neue Top-Funktion schon seit rund zwei Jahren immer wieder Hinweise gibt, ist sie bei den Nutzern nach wie vor nicht angekommen. Doch 2021 soll es endgültig soweit sein. Laut WABetaInfo befindet sich die Funktion mittlerweile in der finalen Testphase.

© WABetaInfo
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WhatsApp soll künftig mit einem Account auf bis zu vier Geräten (Handy, Computer, Tablet, etc.) genutzt werden können. Derzeit kann man den Messenger-Dienst nur auf einem Endgerät (Smartphone) nutzen. Wer den Dienst mit seinem Account auf einem anderen Gerät nutzen will, muss sich dort neu verifizieren, kann WhatsApp dann aber nicht mehr auf dem bisherigen Gerät nutzen. Beim Multi-Geräte-Support ist das anders. Hier werden die WhatsApp-Einstellungen um den Menüpunkt „Linked Devices“ erweitert. Dort wird dem Nutzer auf seinem Smartphone angezeigt, welche weiteren Geräte den Account nutzen. Darüber hinaus lassen sich neue Geräte hinzufügen bzw. entfernen (ausloggen). Es wird auch genau angezeigt, wann sich das jeweilige Gerät zuletzt ein- oder ausgeloggt hat.

Autarke iPad-App

Für iPad-Nutzer könnte es 2021 die lange erwartete iPad-App geben. Dabei soll es sich um eine  „echte“ iPad-App  handeln und nicht einfach um eine für das Tablet optimierte Variante von WhatsApp Web. Das bedeutet, dass die iPad-App völlig ohne ein gekoppeltes iPhone läuft. Sie funktioniert also über eine eigene Telefonnummer. Hier könnte die Authentifizierung wie bei  WhatsApp Business für iPhones  funktionieren – also über einen automatischen Anruf an eine Festnetz- oder Handynummer. Denn an das iPad kann keine SMS zur Freischaltung des Accounts gesendet werden (auch nicht mit integriertem LTE-Modul).

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Direkte Benachrichtigungen

Eine weitere Neuheit hat Auswirkungen auf alle Nutzer. WhatsApp will seine User künftig  direkt über neue Funktionen informieren  und auch ansonsten Werbung in eigener Sache machen. Das soll über Nachrichten bzw. einen eigenen Bereich in der App funktionieren. Doch damit der Messenger-Dienst diesbezüglich nicht gegen die Datenschutzverordnung verstößt, muss er sich die Erlaubnis seiner Nutzer einholen. Macht er das nicht, drohen Strafzahlungen in Millionenhöhe. Die User müssen dieser Änderung aktiv zustimmen. Machen sie das nicht, können sie WhatsApp in Zukunft nicht mehr nutzen. Laut WABetaInfo muss die Zustimmung bis spätestens 8. Februar 2021 erfolgen. Dann tritt die Änderung der Nutzungsbestimmungen nämlich in Kraft. Die WhatsApp-Nutzer werden also bald eine Mitteilung bekommen, in der es heißt, dass sie den Änderungen zustimmen  müssen, oder die App nicht mehr verwenden können.

Wallpapers und Sticker

WhatsApp hat in diesem Jahr erstmals individuelle Hintergründe  an den Start gebracht. Neben vorgefertigten Wallpapern können die Nutzer ihre Chats auch mit eigenen Fotos aufpeppen. 2021 dürfte die Auswahl an vorgegebenen Hintergrunddesigns weiter steigen. Gleiches gilt für das Sticker-Sortiment. Auch 2020 kamen einige neue offizielle WhatsApp-Sticker-Alben hinzu (z.B.  für die harte Coronazeit ). Im Jahr 2021 dürfte dieses Angebot weiter ausgebaut werden.

© WhatsApp
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Bezahlfunktion

Nach einer mehrjährigen Testphase ist die Bezahlfunktion von WhatsApp Anfang November  offiziell gestartet . Bisher gibt es den Dienst nur in Indien. Dort können die Nutzer Geld an Familienmitglieder senden, eine Restaurantrechnung bezahlen oder die Rechnung beim Friseur begleichen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bereits angekündigt, dass er den Bezahldienst von WhatsApp, der nichts mit der geplanten Kryptowährung  Diem  (vormals Libra) zu tun hat, in vielen Ländern an den Start bringen möchte. Dafür benötigt es aber Kooperationen mit Banken und eine Zustimmung der Behörden. Diese Voraussetzungen dürften 2021 in weiteren Ländern erfüllt werden. Ob auch Österreich mit dabei ist, bleibt aber fraglich.

© WhatsApp
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Direkt im Chat einkaufen

WhatsApp wird es seinen Nutzern künftig ermöglichen, direkt aus einem Chat Produkte einzukaufen. Die Endkunden verwenden dabei ihre gewöhnliche WhatsApp-Anwendung und müssen keine zweite App installieren. Kleinere Unternehmen, die die Waren und Dienstleistungen anbieten, setzen hingegen eine spezielle  Business-App von WhatsApp  ein, um auf die Kundenanfragen zu reagieren. WhatsApp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema sagte, die Coronapandemie habe deutlich gemacht, dass Unternehmen schnelle und effiziente Wege brauchen, um ihre Kunden zu bedienen und Verkäufe zu tätigen. "WhatsApp ist in dieser Zeit zu einer einfachen und bequemen Ressource geworden." Nun gelte es, den Service auszubauen. WhatsApp werde die Möglichkeiten für die Verbraucher erweitern, sich über verfügbare Produkte zu informieren und direkt aus einem Chat heraus Einkäufe zu tätigen. 2021 soll es soweit sein.

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