Die Neue Oper Wien stellt sich im heurigen Jahr mit ihren zwei Inszenierungen den Schreckgespenstern der Nacht und der harten Wirklichkeit. Unter dem Motto "AlbTraum und Realität" bringt man im April mit "Woyzeck 2.0 - Traumfalle" ein Uraufführung des deutschen Komponisten Markus Lehmann-Horn auf die Bühne der Kammeroper. Im Oktober folgt György Ligetis Zitatenschatz "Le Grand Macabre" im Museumsquartier.

Neue Oper Wien

Uraufführung von "Woyzeck 2.0 "

In der Kammeroper wird am 17.4 "Woyzeck 2.0 - Traumfalle" uraufgeführt.

Die Neue Oper Wien stellt sich im heurigen Jahr mit ihren zwei Inszenierungen den Schreckgespenstern der Nacht und der harten Wirklichkeit. Unter dem Motto "AlbTraum und Realität" bringt man im April mit "Woyzeck 2.0 - Traumfalle" ein Uraufführung des deutschen Komponisten Markus Lehmann-Horn auf die Bühne der Kammeroper. Im Oktober folgt György Ligetis Zitatenschatz "Le Grand Macabre" im Museumsquartier. Am 28.2  zeigte sich Neue-Oper-Intendant Walter Kobera bei der Präsentation zuversichtlich angesichts der Zahlen der vergangenen Jahre: "Wir schwanken bisher zwischen 98 und 100 Prozent Auslastung."
 

Auftakt mit  "Woyzeck 2.0 - Traumfalle"
Zum Jahresauftakt begibt man sich am 17. April erstmals seit 2008 wieder in die Räumlichkeiten der Kammeroper. Für "Woyzeck 2.0 - Traumfalle" hat Komponist Lehmann-Horn den Briefwechsel zwischen der Schauspielerin Klara, die gerade in "Woyzeck" am Theater spielt, und dem verurteilten Frauenmörder Georg ersonnen. In Folge verliebt sich die Künstlerin in ihre Vorstellung von dem scheinbar "echten" Mann, den sie doch nie treffen kann, und entfremdet sich von der Welt des Theaters - bis es am Ende ein hartes Erwachen aus dieser Traumfalle gibt. Man darf gespannt sein.

Im Herbst  steht "Le Grand Macabre"  am Programm
Am 2. Oktober folgt hingegen in der Halle E des Museumsquartiers passend zum für heuer von den Mayas angekündigten Weltuntergang György Ligetis "Le Grand Macabre". "Es muss nicht gleich die Erde explodieren und irgendwo ein Komet einschlagen. Es kann auch eine Zeitenwende eintreten", paraphrasierte Kobera das Werk des 2006 in Wien verstorbenen Ligeti. Dessen vor musikalischen und theatralen Zitaten strotzendes Stück spielt in einem imaginären Land, in dem der Tod versucht, das Ende der Welt zu verkünden.

Info
Das Stück "Woyzeck 2.0 - Traumfalle" von Markus Lehmann-Horn in der Kammeroper Wien wird am 17-4 uraufgeführt. Weitere Spieltermine sind am 20., 22. und 25. April."Le Grand Macabre" von György Ligeti feiert am 2.10  in der Halle E des Museumsquatiers Premiere. Weitere Aufführungen stehen am 4., 6. und 7. Oktober am Spielplan. Nähere Informationen rund um die Vorstellungen finden Sie unter www.neueoperwien.at.

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