Dschungelcamp

Gil Ofarim & Ekaterina Leonova: Das sagt er heute zu den Affären-Gerüchten

Im australischen Dickicht verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Gil Ofarims größte Herausforderung nicht die Prüfungen, sondern seine eigene Vergangenheit und die Skepsis der Mitstreiter sind. 

Der Donnerstagabend im australischen Busch bot weit mehr als die üblichen Entbehrungen; er avancierte zur Bühne für wohlgepflegte Ressentiments und ein höchst brisantes Revival alter Gerüchte. Im Epizentrum des Unmuts: Gil Ofarim (43), dessen bloße Präsenz das Camp-Klima zunehmend unterkühlt.

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Was als banaler Dschungel-Alltag begann – Ariel (22) attackierte Ofarim mit gewohnter Verve, während dieser sich in stoischer (oder strategischer) Ruhe übte –, weitete sich rasch zu einer kollektiven Front aus. Selbst die Granden des Camps hielten mit ihrer Irritation nicht hinter den Berg. Simone Ballack (49) zeigte sich fassungslos ob der Gunst der Zuschauer, und auch Hardy Krüger jr. (57) räumte unumwunden ein, Ofarim bereits auf der Abschussliste gewähnt zu haben.

Zwischen Amnesie und Inszenierung

Besondere Skepsis rief die wundersame Genesung des Sängers hervor. Ofarims plötzliche Vitalität nach seinem vermeintlich schweren Unfall stieß auf herbe Kritik. Ariel warf ihm unverblümt vor, das Publikum hinters Licht führen zu wollen: „Wen willst du eigentlich verarschen?“


 

Die diagnostische Unschärfe – mal war von einer Gehirnerschütterung, mal von einem Schleudertrauma die Rede – nährte den Verdacht der Inszenierung. Auch Simone Ballack verlor die Geduld: Die kurz vor dem Finale zur Schau gestellte Heiterkeit wirkte auf sie wenig authentisch, eher wie ein taktisches Manöver.

Die Geister der Vergangenheit

Doch Ballack beließ es nicht bei tagesaktueller Kritik. Sie öffnete die Büchse der Pandora und rekurrierte auf Ofarims „Let’s Dance“-Teilnahme anno 2017. Mit der vielsagenden Bemerkung, sie kenne seine Ex-Frau Verena persönlich, streute sie Salz in die Wunde einer längst vergangenen, aber nie ganz geklärten Trennungsgeschichte rund um die Tänzerin Ekaterina Leonova.

Während Samira die explosive Tragweite dieser Andeutungen erkannte („Simone könnte die Hütte anzünden“), versuchte Hubert Fella (58), das diplomatische Parkett zu verlassen und Ofarim direkt zu konfrontieren. Dieser jedoch flüchtete sich in die Pose des edlen Schweigers. Ohne explizite Verschwiegenheitsklausel, dafür mit dem Verweis auf Rücksichtnahme gegenüber der Mutter seiner Kinder, ließ er die pikanten Details im Unterholz des Dschungels versickern.

Ein Abschied ohne Groll

Am Ende des Abends lichteten sich die Reihen jedoch an anderer Stelle: Für Hardy Krüger jr. endete das Abenteuer im Busch. Er quittierte sein Ausscheiden mit jener Souveränität, die manch anderem Camp-Bewohner an diesem Abend fehlte.

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