Christine Kaufmann

Frage an Promis: In oder out?

Schamhaar-Debatte in Österreich

Wir fragen auch bei Österreichs Promis nach: Schamhaar ja oder nein?

Kontrovers. Ein ziemlich pikantes Thema beherrscht die deutsche Medienlandschaft dieser Tage: Intimrasur – Fluch oder Segen? Auslöser der Debatte war ein Appell der Schauspielerin Christine Kaufmann, die junge Menschen vor dem „Kahlschlag“ warnte (s. unten).

Meinung. ÖSTERREICH hat nun unter den heimischen Promis nachgefragt, wie sie denn so zum Körperkult stehen – der Tenor ist relativ einhellig: Im Jahr 2014 ist „Natur pur“ nach wie vor völlig out.

Die Intimbehaarung unterliegt aber ebenso Trends wie die Frisuren am Kopf. „In meiner Jugend war Wildwuchs ganz normal“, erinnert sich Moderator Edi Finger. Geschmäcker sind eben verschieden ...

Diashow: Sind Schamhaare in? Das sagen die Promis

Kontra: "Meins ist es nicht, aber jeder soll machen, was er will."

Kontra: »Ich bin generell gegen ‚Scham‘ – somit auch gegen Schambehaarung. Diese hatte ihre Hochzeit in den 80er-Jahren. Und das ist gut so. Schamhaare gibt es bei mir nur mehr in meiner Erinnerung.«

Pro: »Für viele ist es ein Tabuthema, dabei war ein „normaler“ Haarwuchs in meiner Jugend ganz selbstverständlich. Dann kam der Trend zur Rasur – alle wollten plötzlich so haarbefreit wie möglich sein.«

Pro: »Im Prinzip habe ich nichts dagegen, solange es kein ‚Urwald‘ ist, wo man den Eingang nicht mehr findet. Getrimmt ist es akzeptabel. Männer freuen sich darüber, dass ihr Penis ohne Haare größer aussieht – und beim Oralsex brauche ich keine Haare als Zahnseide.«

Christine Kaufmann hat haarige Debatte gestartet

Aufreger. In ihrem eben erschienenen Buch Lebenslust findet sich ein knapper Absatz zum Thema „Schamhaare“, der derzeit für nachhaltigen Wirbel sorgt. „Männer bevorzugen natürliche Haarpracht, aber gepflegt! Es empfiehlt sich also für junge Frauen, keine radikale Enthaarung zu praktizieren“, so die junggebliebene Schauspielerin Christine Kaufmann (69).

Ob man nun dafür oder dagegen ist – die öffentlich geführte Diskussion ist wohl die beste Werbung, die sich Frau Kaufmann für ihr Buch wünschen kann.