Diashow Paddy: "Wollte aus dem Fenster springen"

Depris trotz Weltruhm

Paddy: "Wollte aus dem Fenster springen"

Kelly sprach über Tiefpunkt in seinem Leben: Aus Verzweiflung wurde er Mönch.

20 Millionen Tonträger, 50 Goldene Schallplatten - in den 90ern avancierte die Band Kelly Family zu einem wahren Musik-Phänome. Doch Frontsänger und Frauenschwarm Paddy Kelly war trotz des Erfolges unglücklich: Bei Stern-TV sprach der heute 34-Jährige über die Trauer, die er auf dem Zenit seiner Karriere fühlte.

Suizid-Gedanken
"Ich war nicht glücklich. Es war alles so falsch", erzählte Kelly. Was seine Fans nie geahnt hätten: Paddy litt unter Depressionen. Er wollte lieber "sterben, als so zu leben." Schließlich fand seine Verzweiflung einen traurigen Höhepunkt: "Ich bin auf ein hohes Gebäude gestiegen und habe das Fenster aufgemacht, stand da vor dem Tod. Ich bin dann von dem Fenster runtergestiegen und habe so richtig geheult."

Mönchs-Leben
2004 trat der Sänger dem katholischen Bettelorden Gemeinschaft von heiligen Johannes bei. Sechs Monate verbrachte er als Mönch. Das neue Leben war hart. Vor allem mit der Keuschheit habe er es schwer gehabt. Doch Kelly spürte im Kloster "mehr Glück als im luxuriösen Schloss, in dem ich gelebt hatte."  Inzwischen hat Paddy die Mönchskutte abgelegt. Die Bruderschaft würde er zwar nach wie vor einmal im Monat besuchen - mittlerweile arbeite er aber wieder an einer neuen CD.

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