Israel ist allen Diskussionen zum Trotz der große Wettfavorit für den Song Contest in Wien. Jetzt steht der Kandidat fest: Noam Bettan, ein Sohn französischer Einwanderer,
Noam Bettan – geht es nach den Wettbüros, dann ist der 27-jährige Ex-Casting-Show-Star der Sieger unseres Song Contest. Israel, das ja allen Diskussionen zum Trotz in Wien an den Start gehen darf, liegt bei den ESC-Wetten mit einer Siegeschance von 11 % vor Finnland und Schweden. Und Bettan hat sich ja am Dienstag bei der Israelischen TV-Show „HaKokhav HaBa“ ("Der nächste Star") für den ESC qualifiziert.
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Nach 32 Vorrunden(!) setzte sich der Sohn französischer Einwanderer im Finale gegen seine letzten drei verbleibenden Konkurrenten Alona Erez, Gal De Paz und Shira Zloof durch. Sein Song für Wien bleibt freilich noch geheim und wird erst in den kommenden Wochen hinter verschlossenen Türen vom israelischen TV-Sender KAN bestimmt.
Das sind die aktuellen Song Contest Wetten:
- 1. Israel
- 2. Finnland
- 3. Schweden
- 4. Ukraine
- 5. Italien
- 6. Dänemark
- 7. Belgien
- 8. Griechenland
- 9. Luxemburg
- 10. Norwegen
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25. Österreich
Mit Noam Bettan, der 2023 schon mit dem Album „Me’al HaMayim“ die Charts stürmte, setzt Israel auf ein wahres Multikulti-Talent. Er wuchs als Sohn französischer Einwanderer in Israel auf und verarbeitet seine zweisprachige Herkunft in der Musik – nahezu alle seine Songs enthalten französische Textzeilen. Auch bei HaKokhav HaBa sang er in der Regel mehrsprachig. Schon 2018, also kurz nach dem Wehrdienst, mischte Bettan die TV-Castingshow „Aviv or Eya“l auf. Platz 3. In Wien will er jetzt den Sieg.
Dafür muss er allerdings noch in die Qualifikation. Am 12. Mai ist Israel im deutlich stärker besetzten ersten Halbfinale am Start. Da gibt’s schon ein Aufeinandertreffen mit seinen größten Wett-Konkurrenten aus Finnland und Schweden.