Skandal um Künstler-Video

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Skandal um Künstler-Video

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Schauspielstars wüten in einer Filmdoku gegen Corona-Impfung von Kindern.

Berlin/Wien. Allein der Trailer zum Dokumentarfilm Die andere Freiheit avanciert zum Skandal. So empört sich Schauspielerin Nina Proll, Dauerkritikerin aller Corona-Maßnahmen, über eine mögliche Impfung von Kindern. Als Mutter sei sie nicht bereit, ihre Kinder „für so ein Experiment zur Verfügung zu stellen“.

Ihre Kollegin Miriam Stein, die schon bei den Steirerkrimis aussteigen musste, weil sie sich nicht impfen lassen will, kritisiert: „Warum braucht eine Impfung, die ­effektiv ist und vor einer gefährlichen Krankheit schützt, eine solche Werbekampagne?“, fragt sie: „Wenn ich mich in einem abstürzenden Flugzeug befinde, dann brauche ich ja auch keinen, der da herumhüpft, sagt: Willst du einen Fallschirm oder nicht?“

Til Schweiger: "Die Leute werden doch erpresst"

Angriff. Besonders radikal auch Opernsängerin Nina Adlon („Eltern müssen stark sein und das ablehnen“) sowie Til Schweiger, deutscher Filmstar: „Für Kinder ist dieses Virus absolut harmlos, und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht ­erforscht hat, ist ungleich höher als das Virus selber“, glaubt er: „Deswegen halte ich persönlich das für entsetzlich.“ Und: „Damit werden die Leute praktisch erpresst oder verführt. Man sagt: Wir nehmen euch einen Teil eurer Grundrechte weg, aber dann könnt ihr wieder reisen und die Kinder können wieder ohne Angst zu Oma gehen.“

Im Netz ist die Empörung groß: „Promis haben eine gesellschaftliche Verantwortung“, heißt es da: „Mitten in der erlahmenden Impfkampagne spülen sie damit Wasser auf die Mühlen der Querdenker.“

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