Einziger Sohn der Schauspielerin und rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen erweisen Kino-Ikone die letzte Ehre.
Im südfranzösischen Saint-Tropez hat am Mittwoch die Trauerfeier für die Ende Dezember gestorbene Film-Ikone Brigitte Bardot stattgefunden. Auf Wunsch der Verstorbenen sollte es eine schlichte Zeremonie im kleinen Kreis sein. Neben ihrem Sohn, zu dem die Beziehung teilweise angespannt war, waren auch mehrere Politiker anwesend, unter ihnen die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National, Marine Le Pen.
Marine Le Pen
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Außerdem kamen prominente Trauergäste wie Sängerin Mireille Mathieu und Umweltschützer Paul Watson. In der Kirche Notre-Dame de l'Assomption war ein großes Porträt der französischen Schauspielerin zu sehen, die am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben war. Auf dem Programm war ein Schwarz-Weiß-Foto der Bardot aus jungen Jahren abgedruckt, auf dem sie ein Robbenbaby umarmt.
Mireille Matieu
"Für Mama"
Ihr 65 Jahre alter Sohn Nicolas-Jacques Charrier hatte seiner Mutter ein Blumengebinde mit Mimosen und den Worten "Für Mama" gewidmet. Er lebt mit seinen Töchtern und Enkelinnen in Oslo. Brigitte Bardot hatte das Sorgerecht seinem Vater Jacques Charrier überlassen und damals erklärt, dass sie keine mütterlichen Gefühle hege.
Bardots Sohn Nicolas-Jacques blickt auf den Sarg hinunter.
Paul Watson
Bardot hatte Krebs
Ihr vierter und letzter Ehemann Bernard d'Ormale hatte sich in einem am Mittwoch erschienenen Interview erstmals zur Todesursache geäußert. Nach seinen Worten war Brigitte Bardot an Krebs gestorben, erzählte er der Zeitschrift "Paris Match". Er verriet jedoch nicht, um welche Art der Krankheit es sich gehandelt habe. Sie sei umgeben von ihren Tieren gestorben, die sie sehr geliebt habe, sagte er. "Sie war bis zum Ende geistig anwesend und am Tierschutz interessiert", betonte d'Ormale mit Blick auf Bardots größtes Anliegen nach dem Ende ihrer Schauspielzeit.