Gesamtschau

Olivier Assayas im Wiener Filmmuseum

Olivier Assayas
© Isabelle Weingarten, Olivier Assayas
Die Regiearbeiten des Franzosen werden ab Freitag vollständig gezeigt.
OE24 auf Google bevorzugen

Eine Ausnahmeerscheinung des europäischen Kinos der vergangenen drei Jahrzehnte wird im Österreichischen Filmmuseum gewürdigt: Der französische Regisseur Olivier Assayas ist ab morgen, Freitag, mit einer Gesamtschau seines bisherigen Schaffens in Wien vertreten. Zum Auftakt werden in Anwesenheit des Filmemachers, der u.a. für Werke wie "Irma Vep", "demonlover" oder "Carlos" verantwortlich zeichnet und für Publikumsgespräche sowie eine Masterclass zur Verfügung stehen wird, auch zwei neue Publikationen vorgestellt. Die umfassende Schau läuft bis 17. Juni.

Gesamtschau
Assayas wurde 1955 in Paris geboren und stammt aus einer Familie mit ungarischen und italienischen Wurzeln. Sein Vater war ein vielbeschäftigter Drehbuchautor in der Film- und TV-Branche, doch der Weg des Sohns führte auf ganz anderen Wegen zum Kino: von der Malerei (seiner "ersten Kunst") über das Eintauchen in Punk- und Popkultur und in die Schriften von Guy Debord bis hin zum eigenen Schreiben. Als Kritiker bei den "Cahiers du cinema" zwischen 1980 und 1985 war er für einige legendäre Sonderhefte wie etwa "Made in Hongkong" mitverantwortlich.

Beispielhaft
"Seit 'Une nouvelle vie' (1993) sind alle Assayas-Filme Versuche, die Welt mittels Kino buchstäblich neu zu erfassen, zu berühren, sich ihr hinzugeben", schreibt das Filmmuseum in seinem Ankündigungstext. "Zugleich reflektiert er darin spezifische Filmformen und Kinoepochen. Drei augenscheinliche Beispiele: 'Les Destinees sentimentales' ist sein historisches Familienepos, 'Clean' sein New-Hollywood-Film, 'Carlos' sein Euro-Politthriller. Keines dieser Werke begnügt sich mit einer bloßen Hommage - es sind Akte angewandten Selbst(er)findens."

Alle Infos:
www.filmmuseum.at

Die Top-Filmstarts 2012


1 / 114

"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood

"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.

© Canal +

Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"

Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"Was könnte schlimmer sein, als bei einem Schiffsunglück seine gesamte Familie zu verlieren und als einziger Überlebender in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifik zu treiben? Dieses Rettungsboot auch noch mit einem verletzten Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und nicht zuletzt einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker zu teilen. Das geschieht Pi Patel (Suraj Sharma), dem Sohn eines indischen Zoobesitzers, als der Transportfrachter, der Pi und seine Familie nach Kanada bringen sollte, kentert und ist Ausgangsszenario von Ang Lees fantastisch-bildgewaltiger Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger". Der Film startet am 26. Dezember in den österreichischen Kinos.

© Fox 2000 Pictures

Red Dwan

Red Dawn Zum Jahresende sorgen die Publikumslieblinge Chris Hemsworth und Josh Hutcherson für geballtes Action-Kino. Unter der Regie von Stunt-Profi Dan Bradley verteidigen sie in RED DAWN mit weiteren jungen Kämpfern ihre Stadt und ihr Land gegen eine scheinbar übermächtige Armee von Nordkoreanern. Ihre Mission: nichts Geringeres als die Rettung der Welt.Am 28. Dezember startet der Film im Kino.

© Contrafilm

Hier gehts zu den aktuellen Kino-Filmtrailern.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden