Kino-Hammer
Susanne Wuest: Austro-Schauspielerin soll für Deutschland den Oscar holen
"Gemma Oscar schauen!" Das könnte ab Donnerstag in unsere Kinos zur Wahrheit werden. Da startet das vielschichtige Drama „In die Sonne schauen“, mit dem Deutschland am 15. März zum 5. Mal den Oscar als bester "Bester internationaler Film" holen will. Und das mit großer rot-weiß-roter Hilfe. Eine bedeutende Hauptrolle im Generationenepos wird von der renommierten österreichischen Schauspielerin Susanne Wuest gespielt, die ja schon mit „Antares“ im Jahr 2004 auf den Oscar hoffen durfte.
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Der Film, der bereits bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 mit dem Prix du Jury ausgezeichnet wurde, erzählt die Geschichten von vier Frauen über ein Jahrhundert hinweg, die sich gegen Enge, Gewalt und gesellschaftliche Zwänge auflehnen. Und führt dabei unter der Regie von Mascha Schilinski („Die Tochter“) mit eindringlichen Bildern und einer poetischen Erzählweise durch ein Jahrhundert der deutscher Geschichte.
Im Zentrum stehen vier Mädchen, die in verschiedenen Jahrzehnten (1910er-, 1940er-, 1980er und 2020er-Jahre) auf einem bäuerlichen Vierseitenhof in der Altmark gelebt haben. Ihre Blicke enthüllen nicht nur das alltägliche Leben auf dem Hof, sondern führen nach und nach mit ihren Kinderaugen hinter Familiengeheimnisse und überlieferte Bräuche. Während der Film voranschreitet, verschwimmen die Grenzen zwischen den Jahrzehnten, und die emotionale Reise durch die Zeit zeigt, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten sind und wie sie unser Leben prägen.
„Mascha Schilinski und das gesamte Team haben einen Film geschaffen, der mitten ins Herz trifft und lange nachhallt. Teil dieser Reise sein zu dürfen, erfüllt mich mit unendlicher Dankbarkeit und Stolz“ freut sich Susanne Wuest, die aktuell auch in der Prime-Video-Serie „Drunter und Drüber – Chaos auf dem Friedhof“ zu sehen ist, über die Oscar-Chance.
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