Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele

Am Freitag startet Salzburg-Festival

Netrebko, Domingo, Harnoncourt – alle kommen heuer nach Salzburg.

Festspiele – die Konzerte Mit der Ouverture Spirituelle werden die Salzburger Festspiele 2014, bedauerlicherweise die letzten unter Pereira, am 18. Juli eröffnet. Zum Auftakt erklingt wieder Haydns Oratorium Die Schöpfung, diesmal unter Bernard Haitink. Der Höhepunkt folgt am 21. Juli: Nikolaus Harnoncourt dirigiert die drei letzten großen Mozart-Symphonien.

Schauspiel
Mit Hofmannsthals Jedermann auf dem Salzburger Domplatz startet traditionsgemäß das Schauspielprogramm (19. Juli). In der punkigen Inszenierung von Julian Crouch und Brian Mertes spielt Cornelius Obonya die Titelrolle, seine Buhlschaft ist Brigitte Hobmeier. Am 29. Juli folgt, im Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren, Karl Kraus’ apokalyptische „Marstheater“-Weltkriegstragödie Die letzten Tage der Menschheit. Nach dem Rausschmiss von Matthias Hartmann fertigt Georg Schmiedleitner das Großprojekt.

Oper
Die begehrteste Musiktheaterproduktion ist Verdis Trovatore mit Anna Netrebko als Leonora und Plácido Domingo als Graf Luna (9. August). Schon am 27. Juli hat Mozarts Jahrtausendwerk Don Giovanni Premiere, den erotomanischen Titelhelden singt Ildebrando D’Arcangelo. Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss erklingt ab 1. August die „wienerische Maskerad“ Der Rosenkavalier. Rossinis Cenerentola mit der großen Cecilia Bartoli schließt am 21. August die Opernproduktionen ab.