Premiere in der Josefstadt

Auf der Suche nach der perfekten Musik

Auf der Suche nach der perfekten Musik
© Erich Reismann
Theater in der Josefstadt: „Wie im Himmel“ mit „Faust“ Christian Nickel.
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Theater. Das Theater in der Josefstadt bringt heute eine Bühnenadaption des 2005 für den Oscar nominierten Chorfilms Wie im Himmel des schwedischen Regisseurs Kay Pollak zur Premiere. Erzählt wird die Geschichte des berühmten Dirigenten und Geigers Daniel Daréus, der sich nach einem Herzinfarkt bei einem Konzert in sein nordschwedisches Heimatdorf zurückzieht und dort Kantor des örtlichen Kirchenchores wird.

In der Inszenierung von Janusz Kica spielt der deutsche Bühnenstar Christian Nickel, der als Titelheld in Peter Steins Faust-Marathon seinen Durchbruch geschafft hatte. „Daniel ist auf der fast besessenen Suche nach der Ausschließlichkeit in der Musik“, sagt Nickel. „Er erzählt von seiner Mutter, die starb, als er 14 war, und deren Worte er nicht vergessen hat: ,Musik ist entweder ein Flehen um Liebe oder ein Ausdruck von Liebe‘.“

Musik. Musikalisch betreut wird die Produktion von Kyrre Kvam, der skandinavische Chorwerke für die Josefstadt arrangiert hat.

E. Hirschmann-Altzinger

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET


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