Über 160-mal wird das Erfolgsmusical in Japan aufgeführt.
Gerade eben ist das Wiener Staatsballett von ihrer großen Japan-Tournee zurück nach Österreich gekommen, da erfreut schon der nächste Österreich-Export die Japaner. Denn Bevor das Erfolgsmusical "Elisabeth" in Wien wieder Ende September aufgeführt wird, erfreut das Stück von Michael Kunze und Sylvester Levay in Tokio seine Fans.
"Elisabeth" auf Japanisch
Im Imperial Theater der Hauptstadt Nippons feierte das Wiener Musical nun seine Premiere, der über 160 Aufführungen folgen sollen - nachdem "Elisabeth" 1996 bereits die Japaner mit Habsburgerglanz bezirzt hatte. Damit war das Stück der erste Musicalexport der Vereinigten Bühnen Wien.
"Elisabeth" als Publikumsmagnet
Seither strömten weltweit 8,5 Millionen Menschen in die verschiedenen Inszenierungen des Erfolgswerks. Allein in Japan fanden sich 3,2 Millionen treue Kaiserinnenanhänger, freute sich VBW-Musicalintendant Christian Struppeck am Freitag in einer Aussendung. In Wien müssen sich Sisi-Fans noch bis 5. September gedulden. Dann hebt sich im Raimund Theater der Vorhang für das Ensemble rund um die Niederländerin Annemieke van Dam.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET