Abschied
Franco Andolfo für immer verstummt
Er war ein Fixstern in der Eden Bar, lieferte die Melodie zu Ein Schloss am Wörthersee – in der Nacht von Montag auf Dienstag verstummte die Stimme von Entertainer Franco Andolfo (74) für immer. „Ja, er ist leider gestorben“, bestätigt Michaela Schimanko, Chefin der Eden Bar, auf ÖSTERREICH-Anfrage.
Woran? „Es ist noch nicht klar, woran genau. Aber er war schon länger krank.“
Vor einem Jahr zog sich Andolfo aus dem Wiener Nachtleben zurück – von einem Schlaganfall im Dezember 2010 hatte er sich nie ganz erholt.
Trauer
Vom Wörthersee bis nach Wien trägt die heimische Gesellschaft nun Trauer. Zu oft hatte der gebürtige Italiener mit seinem Charme und seinen Hits wie Ciao, Amici ciao oder A Wiener Bua die Menschen zum Strahlen gebracht.
Andolfo lebte zuletzt zurückgezogen in seiner Wiener Wohnung. Im September heiratete er noch Freundin Claudia (45) – sie bleibt als Witwe zurück.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET
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