Bis 9. Juli wird Wien Jazz-Metropole. Jarrett, McFerrin & Gardot sind dabei.
Eine Absage - Eric Burdon kann aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen -und viele Zusagen beim heurigen Jazz Fest Wien. Am 25. Juni startet das Traditions-und Prestige-Festival mit dem Harri Stojka Express im Porgy & Bess.
Alljährliches Open -Highlight
Das alljährliche Open Air gibt's wieder auf dem Fernwärme-Gelände (30. Juni; mit Till Brönner & Band, Count Basic feat. Kelli Sae). Als erlesene "Nebenschauplätze" fungieren WUK, Jazzland, Reigen, Miles Smiles und die Summerstage. "Hauptschauplätze" sind einmal mehr das Wiener Konzerthaus - diesmal gastiert hier Keith Jarrett als Zugpferd (8.7.) - und natürlich die Wiener Staatsoper.
Staatsoper
Im noblen Haus am Ring sind heuer Bobby McFerrin (2.7., solo & special guests), Joe Bonamassa (3.7.), Melody Gardot und Gregory Porter (4.7.), Herbie Hancock (5.7.), Rufus Wainwright (6.7.) sowie Carl Craig, Moritz von Oswald und Francesco Tristano (7.7.) "in charge". Tickets gibt es unter 01/408 60 30 und tickets.viennajazz.org.
(hir)
Die Highlights
* Harri Stojka Express: 25. Juni, Porgy &Bess.* Georg Breinschmid: 26. Juni, Porgy &Bess.* Opern Air: Count Basic feat. Kelli Sae, 30. Juni, Fernwärme. * Wolfgang Muthspiel: 30. Juni, WUK.* Bobby McFerrin: 2. Juli, Wiener Staatsoper.* Scott Hamilton: 3. - 7. Juli, Jazzland.* Melody Gardot &Band: 4. Juli, Wiener Staatsoper.* Herbie Hancock: 5. Juli, Wiener Staatsoper. * Rufus Wainwright: 6. Juli, Wiener Staatsoper.* Ramon feat. Carl Avory: 7. Juli, Rathausplatz.* Keith Jarrett &Co: 8. Juli, Wiener Konzerthaus.* Mother's Finest: 8. Juli, Rathaus/Arkadenhof.* Mike Stern &Co: 3./4. Juli, Porgy &Bess.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET