Messe beginnt mit Preisverleihung; 160.000 Besucher erwartet.
mehr Einzelaussteller als im Vorjahr
Rund 160.000 Besucher werden erwartet, davon rund 3.000 Journalisten und 2.780 Autoren, von denen viele an Europas größtem Lesefest "Leipzig liest" teilnehmen.
"Österreich-Kaffeehaus"
Auch für österreichische Verlage gewinnt die Leipziger Buchmesse immer mehr an Bedeutung. Mit 188 Ausstellern sind heuer um 17 heimische Verlage mehr vertreten als im Vorjahr.
Heuer gibt es wieder ein "Österreich-Kaffeehaus", in dem bei 27 Veranstaltungen u.a. Monika Helfer, Kurt Palm, Oksana Sabuschko, Bettina Balaka, Mieze Meduza und Stefan Slupetzky lesen werden.
Die IG Autorinnen Autoren zeigt rund 500 seit Herbst 2011 produzierte Neuerscheinungen von rund 130 österreichischen Verlagen, gibt der Diskussion des Urheberrechtsabkommens ACTA und der Urheberrechtsinitiative "Kunst hat Recht" Raum und betreibt auch heuer wieder gemeinsam mit den österreichischen Lokalradios das Messeradioprogramm "literadio". Zahlreiche österreichische Autoren und Autorinnen sind auch im Programm von "Leipzig liest" vertreten.
Leipziger Buchpreises
Info
http://www.leipziger-buchmesse
http://www.leipzig-liest.de
Veranstaltungsprogramm und Liste der ausstellenden österreichischen Verlage zum Download:
http://www.buecher.at
http://www.literadio.org
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET