Konzert

Michael Bublé swingt in Wien

Michael Bublé swingt in Wien
© Getty
Erstes Konzert-Highlight 2014: Am Samstag verzückt Michael Bublé 10.000 Fans.
OE24 auf Google bevorzugen

Innerhalb von nur fünf Stunden ausverkauft! Jahrelang als „Sinatra für Hausfrauen“ verschrien, belehrt Michael Bublé nun alle Kritiker eines Besseren. Am Samstag (25. 1.) gastiert der kanadische Crooner mit beherzter Swing-Show To Be Loved in der Wiener Stadthalle. Und liefert dabei – in bester Robbie-Williams-Manier – eine ebenso witzige wie musikalisch aufregende Pop-Revue quer durch die Musikgeschichte.

Von Sinatra bis Daft Punk. Vom Opener Fever bis zum Finale A Song for You zelebriert Bublé in Wien 110 Minuten lang nicht nur das Oeuvre von Sinatra (Come Dance with Me), Nat King Cole (That’s All) und Co., sondern überrascht auch mit Swing-Versionen der Jacksons (I Want You Back) und Daft Punk (Get Lucky).

Auch die Show ist bombastisch: ferngesteuerte Podeste für seine Musiker, Explosionen, Konfetti-Regen und eine Zweitbühne inmitten der Fans.
(zet)

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden