Premiere

Nia bringt Keinohrhasen nach Berndorf

Keinohrhasen
© Beck

Eines der Highlights beim NÖ-Theaterfest: Am 26. Juni ist "Keinohrhasen"-Premiere.
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Comedy-Star Michael Niavarani hat im Vorjahr als neuer Intendant von Berndorf mit permanent ausverkauften Vorstellungen Aufsehen erregt. Auch heuer sind Karten Mangelware: Das perfekte Desaster Dinner ist schon längst ausverkauft, Restkarten gibt es noch für die köstliche Komödie Keinohrhasen, die morgen Premiere hat.

Von der Leinwand ins Theater

Keinohrhasen kennt man aus dem Kino, wo Til Schweiger die Hauptrolle spielte. Im Mittelpunkt des Society-Schwanks stehen der Klatschreporter Ludo und sein Freund, der Paparazzo Moritz, die tagtäglich auf Jagd nach Sensationen, Boxenludern und Skandalen gehen. Weil er zu weit geht, wird Ludo vom Gericht zu 300 Sozialstunden in einem Kindergarten verdonnert. Dort regiert Anna, die noch eine Rechnung mit dem "Jäger" offen hat und ihm gemeinsam mit ihrer Freundin Miriam das Leben zur Hölle macht ... In Berndorf spielen Martin Oberhauser, Reinhard Nowak, Katharina Schraml und Claudia Rohnefeld in Claudia Jüptner-Jonstorffs Regie.

(hir)

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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