Nach Beendigung der Saison 2011/2012 bringt Haus am Ring Bildband heraus.
Am 30. Juni ging an der Wiener Staatsoper die letzte Vorstellung der Saison 2011/2012 über die Bühne . Mit "Lucia die Lammermoor“ wurde die alljährliche Sommerpause im Haus am Ring eingeläutet. Damit aber wahre Opernfreunde in nächster Zeit nicht ganz ohne das ehrwürdige Haus am Ring auskommen müssen, hat sich die Staatsoper etwas sehr bildhaftes einfallen lassen.
Bilder aus der Oper
Mit "Impressionen zur Spielzeit 2011/12" hat das Haus am Ring die bewegendsten Momente auf der Bühne der gerade eben abgelaufenen Operm-Saison eingefangen und als Bildband herausgebracht. Somit können Opern- und Ballettfans ab sofort anhand einer umfangreichen Fotodokumentation die Höhepunkte der nun auslaufenden Staatsopernsaison Revue passieren lassen.
Ein Bildband voller Highlights
Das farbenprächtige Werk umfasst insgesamt 268 Seiten und bringt somit 350 Opern-Highlights auf Papier. Alle in der abgelaufenen Saison stattgefundenen Opern- und Ballettaufführungen sind in dem Buch versammelt und warten ab sofort auf die Haus am Ring-Fans in der Kassenhaller der Bundestheater. Damit soll die zwei Monate lange andauernde Opernpause für die Liebhaber des kulturellen Hochgenusses verkürzt werden. Am 2. September öffnet dann die Wiener Staatsoper wieder ihre Pforten.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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