Saisonauftakt 2012/13

Staatsoper lädt zum Tag der offenen Türen

Kammermusik der Wiener Philharmoniker in der Staatsoper
© JAGO

Mit acht verschiedene Opern, einem Ballett & einer Kinderoper startet Saison.
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Der Sommer nimmt allmählich Abschied, das Laub der Bäume verändert seine Farbe und der Nebel wird wohl oder übel auch bald wieder einen grauen Schleier über die Bundeshauptstadt werfen. Damit der Herbst aber nicht allzu trostlos wird, setzt die Wiener Staatsoper mit aller Kraft dagegen und wartet mit einem äußerst bunten Programm zum Saisonauftakt 20/13 auf.

Tag der offenen Türen
Gleich zu Beginn lädt das ehrwürdige Haus am Ring am 2. September zu einem Tag der offenen Türen alle Opern-Fans nach Wien ein, um hinter die Kulissen des großen Opern- und Ballettbetriebs zu blicken. Die Besucher können die Vorbereitungen und Proben von Orchester, Solisten, Chor und Ballett vor Ort miterleben, Requisiten und technische Spezialgeräte begutachten, die Mitarbeiter der Abteilung Maske bei der Herstellung von Perücken beobachten und theatergerechtes Schminken hautnah erfahren.

Saison-Start mit Verdi
Nach dem offenem Haus am Wochenende geht es gleich am 4. September in die neue Saison. Mit Verdis "Don Carlo", der letzten Premierenproduktion der vergangenen Spielzeit, beginnt dann der Reigen von über 300 Vorstellungen der neuen Saison 2012/2013.Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst wird erstmals Roberto Alagna im Haus am Ring in der Titelpartie zu erleben sein. Kammersängerin Krassimira Stoyanova verkörpert erneut die Elisabetta, Luciana D'Intino die Eboli, René Pape den Philipp II., Simon Keenlyside den Rodrigo und Ain Anger den Großinquisitor.

Info
Alle Informationen zur Wiener Staatsoper, dem Spielplan sowie Tickets erhalten Sie unter www.wiener-staatsoper.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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