Besuch in 
Österreich

Yoko Ono: Preis & Performance

von
Yoko Ono
© Photo Press Service/www.photopress.at
Kokoschka-Preis: Lennon-Witwe Yoko Ono auf Besuch in Wien und Krems.
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Yoko Ono traf am Donnerstag in Wien ein, und ihr Terminkalender ist voll: Im Gartenbau-Kino wurde ihr am Abend der mit 20.000 Euro dotierte Oskar-Kokoschka-Preis verliehen. Die Auszeichnung würdigt hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Kunst.

Die Lennon-Witwe zählt, so der Jury-Vorsitzende Gerald Bast, „zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Fluxus-Bewegung“. Auch die „dezidierte gesellschaftspolitische Positionierung“ der New Yorkerin wird gewürdigt: „Immer wieder sorgt sie durch groß angelegte Aktionen zugunsten des Weltfriedens und der Menschenrechte für Furore.“

Krems
Valie Export hielt die Laudatio auf Yoko Ono, die am Freitag nach Krems weiterfährt. Kunsthalle-Direktor Hans-Peter Wipplinger, der Ono seit Langem kennt, lud sie zu einer Performance ein. Anlass: Die Eröffnung der neuen Ausstellung Wunder. Kunst, Wissenschaft und Religion. Yoko Ono kalligrafiert am Abend vor Ehrengästen aus Kunst und Wirtschaft sieben Leinwände mit japanischen und chinesischen Schriftzeichen. Die Arbeiten sind ab Sonntag in der Schau zu sehen.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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