Salzburger Festspiele

Zum Abschluss zweimal Händ(e)l

Festspiele
© TZ
Heute bei den Salzburer Festspielen: "Giulio Cesare" & die "Meine Bienen".
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Mit Georg Friedrich Händels Opera seria Giulio Cesare in Egitto hat die römische Primadonna assoluta Cecilia Bartoli heuer ihre ersten Pfingstfestspiele eröffnet. Das fünfstündige barocke Meisterwerk, das heute im Haus für Mozart wieder aufgenommen wird, begeistert musikalisch: Der revolutionäre Mailänder Originalklangmeister Giovanni Antonini dirigiert seinen Giardino Armonico mit tänzerischer Noblesse und Leidenschaft. Bartoli ist eine betörende Cleopatra, die in acht virtuosen Da-capo-Arien ihre Sangeskunst präsentiert. Unterstützt wird sie von den besten Countertenören: Andreas Scholl als witzigem Welteroberer Caesar, Philippe Jaroussky als knabenhaftem Sesto und Christophe Dumaux als mordendem Wüstling Tolomeo.

Musikstück.
Parallel zur Oper kommt im Landestheater ein Auftragswerk der Festspiele zur Uraufführung: Der Tiroler Autor Händl Klaus hat das „Musikstück“ Meine Bienen. Eine Schneise über den Phantomschmerz der Vaterlosigkeit geschrieben. Die Osttiroler Musicbanda Franui schafft mit ihrer einmaligen Klangbatterie die musikalische Welt; der luxemburgische Bühnenstar André Jung spielt den Wanderimker.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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