Konzert

Söhne: Neustart ohne Naidoo

Söhne Mannheims / Xavier Naidoo
© APA/Pessenlehner
Die Söhne Mannheims starten ohne Naidoo durch. Am 3. 10. auch live in Wien.
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„Die Rolling Stones wären ohne Mick Jagger nicht mehr die Stones. Wir sind aber auch trotz Xavier Naidoos Pause weiter die Söhne Mannheims! Weil bei uns eben nicht der einzige Sänger pausiert, sondern nur einer von vier!“ Henning Wehland, die neue Frontstimme der Söhne Mannheims, gibt die Direktiven zum Neuorientierung. Am 3. Oktober kommt die Kultband in den Wiener Gasometer. ÖSTERREICH präsentiert die neue Hit-Show Ganz nah dran.

Kollektiv
„Wir sind ein spannendes musikalisches Kollektiv. Xaviers Pause öffnet uns nun ganz neue Türen,“ erklärt Wehland und liefert mit der neuen Single Gesucht und gefunden, den perfekten Beweis: eine typische Bombast-Ballade; der berühmteste Sohn geht dabei kaum ab.

Keine Kopie
Bei der Tournee wird man natürlich auch die bislang Naidoo vorbehaltenen Hits wie Und wenn ein Lied oder Geh davon aus anstimmen. „Wir werden aber nicht den Fehler machen und Xavier kopieren, sondern diese Songs ganz neu und leidenschaftlich interpretieren.“

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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