Das Ende von Conchita

Facebook-Ankündigung

Das Ende von Conchita

Aufreger. „Ich muss Conchita Wurst töten. Ich brauche sie nicht mehr“, erklärte Musiker Tom Neuwirth (30) bereits vor zwei Jahren in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Nun scheint der Zeitpunkt tatsächlich gekommen zu sein, denn die Kunstfigur Conchita postete auf Facebook ein schwarzes Bild. Dazu schrieb er: „8. 3. 2019.“ Anhänger des Künstlers ahnten sofort, worum es geht: „Das Ende von Conchita.“

Neustart. „Vielleicht wird Conchita am 8. 3. zu Grabe getragen und etwas Neues im Sinne von Kunstprojekt steigt wie ein Phönix aus der Asche“ oder „Am 8. 3. stirbt Conchita Wurst, es ist lange angekündigt“ lauten zwei der unzähligen Kommentare unter dem kryptischen Posting. Gemunkelt wird auch, dass Neuwirth am Internationalen Weltfrauentag nicht nur Conchita abstreift, sondern auch ein neues Album und einen „neuen Tom“ präsentiert. Die äußere Transformation hat in den letzten Monaten bereits radikal stattgefunden, von der bärtigen Frau mit Perücke ist wenig übrig, und auch Toms Weggefährte Alfons Haider ist sich sicher: „Es wird ein Befreiungsschlag. Dann kann er endlich Tom sein.“

Erlösung. Der Entertainer macht sich bereits seit geraumer Zeit Sorgen um seinen guten Freund. Tom Neuwirth selbst erzählte schon in Interviews von Depressionen und den negativen Auswirkungen des Erfolgsdrucks.

Rettung. Die Rückkehr zu Tom könnte nun seine Rettung sein. Seine Fans sprechen ihm geschlossen Mut zu und versprechen, ihn zu unterstützen, egal, was am 8. März kommen mag.

Nathalie Martens

Haider: "Das wird ein Befreiungsschlag! Die Kunstfigur war wie eine Fußfessel"

Alfons Haider versteht Tom Neuwirth.

ÖSTERREICH: Haben Sie Conchitas Posting gesehen? Plant Tom nun, Conchita zu beerdigen?

Haider: Ich denke, ja, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit dem Posting etwas anderes andeuten will. Beerdigt wird aber wenn dann nur die Kunstfigur. Sie wäre ja nie so erfolgreich gewesen, wenn der Tom in ihr drinnen nicht so ein toller Kerl wäre.

ÖSTERREICH: Warum ist es so wichtig, dass sich Tom von der Figur Conchita verabschiedet?

Haider: Ich kann ihn da vollkommen verstehen. Conchita als Kunstfigur war immer wie eine Fußfessel für ihn. Er durfte niemals Fehler machen und hat sie auch nicht gemacht. Das bewundere ich, aber es ist natürlich eine irrsinnige Last. Das muss man sich einmal vorstellen. Die Abspaltung von Conchita wird ein Befreiungsschlag für Tom. Endlich kann er wieder er selbst sein. Denn er ist Tom Neuwirth, und das ist ein superintelligenter Typ.

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