Harte Entschidung
Prinz Henrik: Darum kein Grab neben Frau
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Prinz Henrik, der Gemahl der dänischen Königin Margrethe, starb mit 83 Jahren am späten Dienstagabend auf Schloss Fredensborg nördlich von Kopenhagen.
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Verschlechtert
Prinz Henriks Gesundheitszustand hat sich dem Palast zufolge zuletzt ernsthaft verschlechtert. Seit Jänner wurde er in einem Krankenhaus in Kopenhagen wegen einer Lungenentzündung behandelt. Dort entdeckten die Ärzte zudem einen gutartigen Tumor im linken Lungenflügel. Bereits am Wochenende hatten sich Mitglieder der dänischen Königsfamilie, darunter Kronprinz Frederik (49) und sein Bruder Prinz Joachim (48), mit ihren Familien im Krankenhaus versammelt.
Haderte mit Titel
Bis zum Schluss haderte Henrik damit, dass er als Gemahl einer Königin nicht den Titel König bekam. Weil er sich in Dänemark nicht respektiert fühlte, zog er sich immer wieder auf sein Weingut in Frankreich zurück, kam darum beispielsweise auch nicht zur Feier von Margrethes 75. Geburtstag.
Harte Entscheidung
Im vergangenen Sommer erklärte der Prinz, er wolle ohne den entsprechenden Titel nicht neben seiner Frau, der Königin, begraben werden. Bei dieser Entscheidung sollte es nach Angaben des Palasts auch nach der Demenz-Diagnose bleiben.
Beisetzung
Der dänische Prinz Henrik wird am Dienstag im engen Familienkreis in Kopenhagen beigesetzt. Er habe sich gewünscht, nach seinem Tod verbrannt zu werden, sagte eine Sprecherin des Königshauses am Mittwoch. Die Asche werde aufgeteilt: Eine Hälfte solle auf dem Meer verstreut werden, die andere Hälfte in einer Urne im privaten Garten von Schloss Fredensborg nördlich von Kopenhagen stehen.
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