Angelika Schnell ist ein Faschings-Opfer

Serien-Pause

Angelika Schnell ist ein Faschings-Opfer

Villacher Narren sollen den Serien-Hit „Schnell ermittelt“ nicht beschädigen.

Der ORF will sich heuer anders als im Vorjahr die Top-Quote für Schnell ermittelt nicht vom Villacher Fasching ruinieren lassen. Die Serie wurde für den heutigen Faschingsdienstag aus dem Programm genommen. In ORF eins läuft stattdessen heute eine Doppelfolge von Vier Frauen und ein Todesfall als Wiederholung. Die Begräbnis-Freundinnen ermitteln in Fenstersturz (20.15 Uhr) und Feierabend (21.10 Uhr).

„Es ist durchaus üblich, dass wir mit unserer Serien-Programmierung auf ein Top-Programm und große Ereignisse wie den Villacher Fasching im anderen Kanal reagieren“, heißt es dazu auf ÖSTERREICH-Anfrage aus dem ORF.

Quoten-Duell.
Schnell ermittelt mit Uschi Strauss als Titelheldin Angelika Schnell zählt derzeit zu den ganz großen Publikums-Erfolgen des ORF. Vor zwei Wochen holte eine brandneue Episode der Krimi-Serie mit durchschnittlich 876.000 Zuschauern (30 Prozent Marktanteil) die höchste Reichweite aller bisherigen Staffeln. Aber auch der Villacher Fasching zählt zu den absoluten Publikumshits des ORF. Im Vorjahr verfolgten im Schnitt 1,339 Millionen Seher die Narren-Highlights aus Kärnten (Marktanteil 45 Prozent).

Verlust.
Als Gegenprogramm zum Villacher Fasching büßte Schnell ermittelt im Vorjahr massiv an Quote ein, kam lediglich auf 468.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 15 Prozent.

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