Alexander Wrabetz

Mehrheit gegen teureres TV

ORF: 82 % gegen Gebühren-Erhöhung

Die geplante Erhöhung der ORF-Gebühren um sieben Prozent sorgt für Aufregung.

Absolut kein Verständnis zeigen die Seher für die geplante Erhöhung der ORF-Gebühren . In der Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH lehnen ganze 82 Prozent die Gebühren-Erhöhung ab. Nur 13 Prozent finden es in Ordnung, dass sie für das Programm mehr zahlen sollen.

ORF-Generalintendant Alexander Wrabetz möchte die Gebühren ab 1. Juni 2012 um sieben Prozent anheben. Die Bundesländer sind unterschiedlich betroffen: Oberösterreicher zahlen bisher 18,61 Euro, dann 19,78 Euro monatlich. Die Wiener müssen 24,51 Euro statt bisher 23,06 Euro hinlegen. Im Schnitt wird jeder Seher mit einem Euro pro Monat belastet. Das bringt dem ORF 36 Mio. Euro im Jahr.

Anders als seine Seher hält Wrabetz die Anpassung für „zumutbar“. Sie liege deutlich unter der Inflationsanpassung der vergangenen vier Jahre. Der Wrabetz-Antrag muss im Dezember im Stiftungsrat angenommen werden. Die Stimmen von SPÖ und ÖVP gelten aber als fix.