Burgenland

18-Jährige nach Baby-Tod vor Gericht

Das heimliche Baby einer Burgenländerin wurde im Mai tot gefunden. Laut Obduktion starb es unter Fremdeinwirkung.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat gegen die junge Südburgenländerin Anklage wegen Verdachts auf Tötung eines Kindes bei der Geburt erhoben, teilte das Landesgericht Eisenstadt am Freitag mit.

Schwangerschaft verschwiegen
Die 18-Jährige aus dem Bezirk Oberwart hatte sowohl ihre Schwangerschaft als auch die Geburt des Babys verheimlicht, das sie Ende Mai zur Welt brachte. Nach der Geburt habe sie bei ihren Eltern über Bauchschmerzen geklagt. Im Krankenhaus Oberwart wurde festgestellt, dass die 18-Jährige offenbar erst kurz zuvor entbunden hatte.

Heimliche Geburt im Zimmer
Das Baby, das laut Obduktionsergebnis bei der Geburt noch am Leben war, wurde daraufhin im Zimmer des Mädchens gefunden.

Verhandlung Ende Jänner
Laut Landesgericht soll der Fall voraussichtlich Ende Jänner vor einem Schöffengericht verhandelt werden. Die Strafdrohung reicht bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Die Verdächtige, die nach dem Vorfall zunächst über einen längeren Zeitraum nicht einvernommen werden konnte, gab laut Gericht an, dass sie sich an nähere Umstände nicht erinnern könne.

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