Mit (s)einer Frau im Luxusauto wurde ein Max G. - Ex-Geschäftsführer eines Mineralölvertriebsunternehmens mit Sitz in Wien - in Asti in Italien aufgespürt und verhaftet. Der Mann, der sich in die Vereinigten Emirate absetzen wollte, soll 63 Millionen unterschlagen haben.
Der Gesuchte gebürtige Deutsche war wegen Betrugs gegen die österreichische und deutsche Staatskasse ganz oben auf den Fahndungslisten - der 53-Jährige wurde dank einer komplexen Operation der Flying Squad der Polizeizentrale Asti in Zusammenarbeit mit der FAST-Abteilung der International Police Cooperation Service festgenommen.
Hummer-Pic & Luxus-Benz
Die Ermittlungsbehörden hatten zuvor auf ein konkretes und unmittelbar bevorstehendes Fluchtrisiko in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate hingewiesen. Im Zuge der Erhebungen wurde von unseren Behörden insbesondere darauf hingewiesen, dass der Verdächtige mit einem ganz speziellen Mercedes unterwegs sein soll - genau dieser Wagen und Dubai-Selfies inmitten von Cocktails und Hummer wurden dem Manager jetzt zum Verhängnis: Er wurde lokalisiert und aufgehalten, dann klickten die Handschellen. Wie es mit seiner Begleiterin weiterging, ist unklar.
Der Verdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt, wurde an die Justiz in Turin überstellt. Inzwischen prüft die italienische Justiz einen Antrag der deutschen Behörden auf Auslieferung des Unternehmers aus Österreich, der in der norditalienischen Stadt Asti festgenommen worden war.
Bis Dezember 2024 war Maximilian G. Geschäftsführer eines in Wien ansässigen Mineralölvertriebsunternehmens mit deutscher Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gewesen., bis eines Tages plötzlich keien USt mehr gezahlt worden sein soll. Auch gegen seinen Nachfolger im Betrieb wird ermittelt.