Baby sude

Wunder um Mädchen

Baby 3 Mal fast tot: Es lebt!

Arzt gab Hoffnung auf - … aber Sude überlebte.

Ihr Todeskampf dauerte mehr als eine Woche. Dreimal glaubten die Ärzte, dass die kleine Sude sterben wird. Doch die Kämpferin hat es allen gezeigt: Sie wird leben.

Jetzt liegt der Säugling in seinem Gitterbettchen im Klinikum Klagenfurt und strampelt aufgeregt mit den Beinchen. Obwohl Sude erst zwei Monate alt ist, musste das Baby schon mehr erleiden als mancher Erwachsener.

Baby musste nach Auto-Crash notoperiert werden
Am Montag vergangener Woche war der Familienvater Hasan A. (36) mit seiner Frau, den zwei Söhnen Haci (6) und Fevzi (13) und Töchterchen Sude im VW Polo auf der Landstraße in Michelsdorf (Bezirk St. Veit/Glan) unterwegs. Auf der regennassen Straße krachte die Familie frontal gegen einen entgegenkommenden Subaru Legacy. Alle Autoinsassen wurden schwer verletzt. Besonders schlimm traf es jedoch Baby Sude. Sie erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und musste sofort ins Spital geflogen werden.

„Wir gingen davon aus, dass Sude stirbt"
Die Mediziner machten der Mutter keine Hoffnungen. Sude wurde notoperiert, doch ihre Überlebenschancen standen schlecht. Stunden später das Wunder: Sude hatte überlebt. Doch wieder waren die Ärzte skeptisch. „Die Gehirnaktivität zeigte überhaupt keine Funktion an, sodass wir davon ausgingen, dass sie sterben wird“, sagt der Arzt Wilhelm Kaulfersch.

Das ganze Wochenende mussten Sudes Eltern um das Leben ihrer Tochter bangen. Doch jetzt die erlösende Nachricht: „Sude wird überleben. Wir sind froh, dass sich unser Pessimismus nicht bewahrheitet hat“, freut sich der Arzt. Noch wird Sude beatmet, aber sie atmet auch schon selbst ­fleißig mit.

Chefarzt: "Es strampelt wieder!"
ÖSTERREICH:
Wie geht es denn der kleinen Sude?
Wilhelm Kaulfersch:
Der Zustand ist stabil. Sude strampelt wieder und streckt ihre Arme schon in die Höhe.

ÖSTERREICH: Wird Sude überleben?
Kaulfersch:
Der Säugling wird zwar noch beatmet, aber es sieht so aus, als würde Sude auch selbstständig atmen. Und wenn das Herz-Kreislauf-System stabil ist, kann nicht mehr viel passieren. Sie wird überleben.

ÖSTERREICH: Wie wird sich Sude in der Zukunft weiter entwickeln?
Kaulfersch:
Die weitere Entwicklung müssen wir erst abwarten. Fest steht, dass Sude eine massive Hirnschwellung hatte. Eventuelle Störungen müssen wir jetzt untersuchen. Atmen, schlucken und sich bewegen kann sie aber schon.

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