Studentin in Kufstein erschlagen

Befürchtungen bestätigt

Studentin in Kufstein erschlagen

Verdacht auf ein Gewaltverbrechen hat sich bestätigt.

Bei den Studenten der FH Kufstein herrscht Fassungslosigkeit: „Massive“ Schläge auf den Kopf mit einem stumpfen Gegenstand sollen zum Tod ihrer Kollegin Lucile K. geführt haben. Das ergab die Obduktion am Montag. Wie berichtet, wurde die 20-Jährige am Sonntag tot am Innufer entdeckt, nachdem sie Freunde abgängig gemeldet hatten.

Erst vor wenigen Tagen war die Französin vom Heimaturlaub in Lyon zurück- gekommen. Samstagabend wollte Lucile eine Freundin besuchen. Das letzte Lebenszeichen: ein Telefonat kurz vor Mitternacht.

Gespräch riss ab. „Das Gespräch riss aber plötzlich ab“, sagte LKA-Chef Walter Pupp. Die Freundin probierte sie zurückzurufen – erfolglos. Am Morgen fand die Polizei die Leiche. Der Fundort liegt unterhalb einer schlecht beleuchteten Promenade. Zudem wird sie durch Bäume und Sträucher abgeschirmt. Unklar ist, ob der Täter sein Opfer begleitet hat oder ob Lucile zufällig auf ihn traf. Das Handy und die Handtasche der jungen Frau fehlen. Auf ein Sexualdelikt deutet laut Pupp nichts hin.

Hinweise. Die Ermittler konzentrieren sich jetzt auf die Spurenauswertung und die Rekonstruktion der letzten Stunden von Lucile. Auch ihr Umfeld wird durchleuchtet. Die Polizei bittet um Hinweise.

(mem)

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