100.000 Euro Schaden

Betrüger-Bande kassiert Autos mit Fake-Deals

Mit Scheinidentitäten und gefälschten Überweisungsbestätigungen an Fahrzeuge gelangt und online weiterverkauft: sieben Verdächtige ausgeforscht.

Wien/NÖ/OÖ/Stmk. Einer siebenköpfigen Bande wird Kfz-Betrug in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und der Steiermark vorgeworfen. Die Verdächtigen sollen mit Scheinidentitäten und gefälschten Transaktionsbestätigungen an Fahrzeuge gelangt sein, die sie dann über Onlineplattformen weiterverkauften. Der Schaden beträgt laut Aussendung von Freitag rund 98.700 Euro. Vier Beschuldigte - darunter ein 16-jähriger Rumäne - wurden in die Justizanstalt Graz eingeliefert, drei wurden angezeigt.

Verdächtige teilweise geständig

Sechs Mal war die Gruppe im Zeitraum von August bis September 2025 erfolgreich: Die Opfer gingen aufgrund der falschen Bestätigungen davon aus, dass das Geld für das Fahrzeug bereits auf ihr Konto überwiesen worden sei, und übergaben Kfz-Unterlagen und Schlüssel. Tatorte lagen in Wiener Neustadt, Eggendorf (Bezirk Wiener Neustadt), Pottendorf (Bezirk Baden), Graz, Wels und Wien. Sechs Mal blieb es beim Versuch, weil die Verkäufer bei der Besichtigung misstrauisch wurden, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich mit.

Ausgeforscht wurden sieben Beschuldigte, sie waren bei den Einvernahmen teilweise geständig. Neben dem 16-Jährigen wurden auch ein 26-jähriger Serbe und zwei österreichische Staatsbürger im Alter von 24 und 42 Jahren in die Justizanstalt Graz gebracht. Drei mutmaßliche Komplizen wurden der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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