Rettung, Notarzt

Vogau

Busunfall auf A9: Vier Schwerverletzte

Sekundenschlaf: Ein tschechischer Reisebus kam von der Fahrbahn ab.

Vier Frauen sind bei einem Busunfall in der Nacht auf Samstag auf der A9 bei Vogau (Bezirk Leibnitz) schwer verletzt worden. Der tschechische Reisebus kam von der Fahrbahn ab und schlitterte über eine Böschung. Dabei wurden 13 weitere Insassen leicht verletzt. Ursache für den Unfall dürfte nach Angaben der Polizei Sekundenschlaf des Fahrers gewesen sein.

Bus schlitterte über eine Böschung
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht auf der A9. Der Bus, in dem sich 57 Personen befanden, war in Richtung Spielfeld unterwegs, als er bei der Ausfahrt Vogau rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug rollte ein Stück entlang des Straßengrabens, wurde bei der Auffahrtsrampe hochkatapultiert und schlitterte anschließend über eine Böschung. Vier Frauen im Alter von 61 bis 73 Jahren wurden dabei schwer verletzt. 13 weitere Personen kamen mit leichten Verletzungen davon.

14 Verletzte wurden nach der Erstversorgung durch zahlreiche Notärzte und Sanitäter in das nahe LKH Wagna gebracht, drei weitere ins LKH Graz. Für die unverletzt gebliebene Passagiere wurde ein Notquartier im Feuerwehr-Rüsthaus Strass eingerichtet und ein Dolmetscher besorgt. Sieben Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams waren ebenfalls in die Betreuung eingebunden. Die Menschen wurden mit heißen Getränken versorgt. Für die Passagiere wurde ein Ersatzfahrzeug angefordert.



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