Einbrecher

Festnahmen

Einbrecherbande verursachte 115.000 Euro Schaden

Sechs in Bundeshauptstadt, einer in der Slowakei in Haft.

Eine Einbrecherbande hat von März bis Dezember 2016 in unterschiedlichen Konstellationen 29 Einbrüche in Wien verübt. Dabei verursachten die sieben Bulgaren einen Schaden von 115.000 Euro. Beamte des Landeskriminalamtes Wien nahmen in der Bundeshauptstadt sechs Männer fest, ein Komplize wurde in der Slowakei geschnappt. Alle sieben sind in Haft, berichtete die Polizei am Dienstag.

   Im September wurden drei der Männer im Alter zwischen 26 und 30 Jahren bei einem Einbruch in ein Wohnhaus am Saturnweg in Penzing ertappt und festgenommen. Umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamtes, Außenstelle West, folgten. Die Beamten forschten vier weitere Komplizen im Alter zwischen 26 und 35 Jahren aus, drei wurden im Dezember in Wien festgenommen, ein 26-Jähriger in der Slowakei, wo er auch in Haft sitzt.

   Die Männer waren "ausschließlich zur Begehung von Einbrüchen in Österreich", sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Sie hielten sich die vergangenen beiden Jahre ohne Meldung oder Beschäftigung in Wien auf, kamen bei Freunden und Bekannten unter. In verschiedenen Zusammenstellungen begingen sie in den zehn Monaten nachgewiesene 29 Taten. Insgesamt 14-mal schlugen sie in Penzing zu, achtmal in Hietzing, drei Einbrüche begingen sie in Hernals, zwei in Liesing und je einen in Floridsdorf und der Donaustadt, berichtete Maierhofer.

   Bei mehreren Haus- und Wohnungsdurchsuchungen in Unterkünften, in denen die Männer genächtigt hatten, stellten die Ermittler Teile des Diebesguts sicher. Die Beschuldigten gaben in ihren Einvernahmen an, ihre restliche Beute auf Flohmärkten in Wien verkauft zu haben, sagte der Polizeisprecher.



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