Von den dreisten Betrügern fehlt derzeit jede Spur. Die Ermittlungen der Wiener Polizei laufen auf Hochtouren.
Wien. Ein 89-Jähriger aus dem 11. Wiener Gemeindebezirk wurde Montagmittag gegen 12 Uhr von einem bislang unbekannten Mann angerufen, welcher sich als Polizist ausgab.
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Der "Polizist" gab vor, dass jemand versucht habe, Geld von seinem Konto abzuheben. Es werde deshalb ein „Kollege“ vorbeikommen, der sich um die Sicherung seines Vermögens kümmern werde, um etwaige Spuren zu sichern. Der Betrüger befahl dem Senior, zwei Banken aufzusuchen und all sein Geld zu beheben, was dieser auch tat.
Wenig später tauchte auch schon ein "Ermittler" vor seiner Haustür auf. Der vermeintliche „Kollege“ soll eine Weste und eine Kappe mit der Aufschrift „Polizei“ getragen haben, weshalb ihm der betagte Pensionist 30.000 Euro sowie Gold und Münzen im Wert von 30.000 Euro übergab.
Erst nach der Übergabe bemerkte das Opfer den Betrug und erstattete Anzeige. Das Geld bleibt wohl verschwunden, von den Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.