Feschak-Räuber

Bank-Räuber posierte wie ein Model

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Er kam, sah gut aus und rang sich ein siegreiches Lächeln ab.

Der Coup Dienstagvormittag verblüffte alle – und die anwesenden Kunden bekamen nicht einmal mit, dass soeben die Bank Austria am Richard-Wagner-Platz überfallen wurde:

Ein adretter junger Mann mit unauffälliger Schirmkappe und dunkler Fleece-Jacke baute sich lächelnd vor der Kassenkraft auf und ließ nur ein Wort fallen. Leise und höflich, mit einem breiten Grinser, der ihm noch vergehen könnte: „Überfall.“

Mit wenigen Tausend Euro gelang Ganoven Flucht
Die Bankerin spielte das nonchalante Spiel gekonnt mit. Ebenfalls sehr gefasst drückte sie ihm ein paar Tausend Euro in die Hand und ließ den Mann ihr gegenüber ruhig posen – denn die Überwachungskameras in dieser Bank gehören zu der neuesten Generation, die gestochen scharfe Bilder für Polizei und Staatsanwaltschaft zwecks Täterfahndung liefert (siehe oben). Wir veröffentlichen die Fotos natürlich gerne – wiewohl die Unschuldsvermutung gilt.

Mr. Feschak flüchtete übrigens zu Fuß und ließ nahe dem Tatort seine gesamte Oberbekleidung zurück. Sah irgendjemand vielleicht die Umkleideaktion samt Strip des mutmaßlichen Bankräubers? Hinweise: 01 313 10 33800.

(kor)

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