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chronik

Heuer schon 325 Schlepper festgenommen

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Vor allem im Burgenland glauben die Schlepper ungehindert durchzukommen. Dem ist aber nicht so. 

Bgld. Nur zwei Beispiele: Montagfrüh versuchte ein 38-jähriger Usbeke in einem Lieferwagen von Ungarn kommend 7 Afghanen und einen Inder im Bezirk Oberwart ins Land zu schleusen, kurz darauf probiert es ein Österreicher (33), der 5 Türken und 2 Iraker im Fahrzeug hatte. Die beiden Schlepper wurden verhaftet.
Zu den aktuellen Vorfällen gibt Innenminister Gerhard Karner die (Gesamt-)Zahlen bekannt, die aufschrecken sollten: Heuer wurden bis 18. August insgesamt 325 Schlepper gefasst – im selben Zeitraum des Vorjahres konnten 250 festgenommen werden.

Der Großteil der Schlepper wurde im Burgenland gefasst, die Hauptroute führt über Serbien und Ungarn nach Österreich.
Wie einträglich das (Schlepper-)Mafiageschäft läuft, zeigt auch, dass sich die Asyl-Antragszahlen bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt haben: Von den 31.050 Menschen, die einen Asylantrag gestellt haben, sind 26.585 neu zu uns gekommen. Die meisten Asylanträge stellten Afghanen (7.325), gefolgt von Syrern (6.680) und Tunesiern (3.810). Die Mehrzahl der Asylanträge wurde von jungen, allein reisenden Männern gestellt (20.990).

Karner: „Das entschlossene Vorgehen gegen die Schleppermafia ist das zentrale Element im Kampf gegen illegale Migration. Kontrollen an den Grenzen sind daher eine zentrale Maßnahme im Kampf gegen die organisierte Kriminalität.“ 

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