Am mittlerweile siebenten Tag des Einsatzes gegen einen großflächigen Waldbrand im Kärntner Lesachtal sind am Mittwoch die Nachlöscharbeiten im 110 Hektar großen Gebiet mit dem Bekämpfen von Glutnestern fortgesetzt worden.
Witterungsbedingt konnten am Vormittag keine Hubschrauber starten. Etwa 15 Liter Regen pro Quadratmeter fielen laut hydrographischem Dienst innerhalb von 24 Stunden. Die Brandermittler haben unterdessen erste Verdächtige einvernommen.
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"Erste Verdächtige wurden einvernommen, es werden noch weitere einvernommen. Die Ermittlungen sind in vollem Gange", sagte Polizeisprecher Matthias Kogelnig zur APA. Sobald das Landeskriminalamt die Brandursache geklärt habe, werde man die Öffentlichkeit informieren.
Weitere Glutnester
Beim Feuerwehreinsatz ist am Mittwoch eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt worden, um weitere Glutnester zu lokalisieren und in der Folge gezielt ablöschen zu können, sagte Feuerwehr-Sprecher Florian Jost. Unterstützt wurden die lokalen Feuerwehrleute vom Katastrophenhilfszug aus Wolfsberg und Völkermarkt.