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Karfreitag und Osterwochenende: HIER drohen jetzt Staus in Richtung Süden

Das lange Osterwochenende sorgt in Österreich für volle Straßen. Besonders in Tirol kämpfen Pendler und Urlauber am Karfreitag bereits seit den frühen Morgenstunden mit massiven Staus und Verzögerungen. 

Der Karfreitag ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag, was sich heute deutlich auf den heimischen Transitrouten bemerkbar macht. In Kombination mit dem Pendler-Frühverkehr kam es vor allem in Tirol zu erheblichen Behinderungen. Während viele Wintersportler das Saisonfinale in den Skigebieten nutzen, zieht es die ersten Urlauber bereits in Richtung Süden.

Massive Verzögerungen in Tirol

Besonders kritisch ist die Lage auf der Brennerautobahn (A13). Zwischen Innsbruck und dem Brenner müssen Autofahrer laut Landesverkehrsabteilung mit einem Zeitverlust von 40 bis 60 Minuten rechnen.

Auch auf der Inntalautobahn (A12) im Tiroler Unterland sowie auf der Fernpassstraße (B179) ist viel Geduld gefragt – hier berichten Betroffene teils von mehr als einer Stunde Wartezeit.

Blockabfertigung in Vorarlberg

Nicht nur Tirol ist betroffen. Auf der Rheintal Autobahn (A14) in Vorarlberg wurde am Freitag vor dem Pfändertunnel in Fahrtrichtung Bregenz die Blockabfertigung aktiviert. Der Rückstau reichte dabei bis nach Sigmarszell in Deutschland.

In Kärnten kam es auf der Tauern Autobahn (A10) vor Baustellenbereichen und dem Oswaldibergtunnel ebenfalls zu abschnittsweisen Verzögerungen.

Kontrollen und Lkw-Fahrverbote

Die Polizei überwacht den Osterreiseverkehr verstärkt. Ein besonderer Fokus liegt in Tirol auf den speziellen Lkw-Fahrverboten über 7,5 Tonnen. Richtung Norden gilt das Verbot am Karfreitag von 0 Uhr bis 22 Uhr. In Richtung Süden nach Italien ist die Durchfahrt für schwere Lkw am Karfreitag in der Zeit von 7 Uhr bis 22 Uhr untersagt.

Ausblick auf das Wochenende

Auch für den Karsamstag sind weitere Einschränkungen angekündigt: In Richtung Italien gilt dann ein Lkw-Fahrverbot von 11 Uhr bis 15 Uhr. Der ÖAMTC und die Behörden raten Reisenden, die Hotspots großräumig zu beachten. Die verstärkte Verkehrsüberwachung wird bis zum Rückreiseverkehr am Ostermontag und Dienstag fortgesetzt, um die Sicherheit auf den Transitrouten zu gewährleisten.

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