Morgen ist Frostern

Kälter als Weihnachten

Morgen ist Frostern

10 cm Neuschnee - Osterhase in Gefahr. 

Hoffnungen auf ein sonniges und warmes Ostern sind Schnee von gestern. Denn der Winter bleibt! Schuld an diesem Oster-Dilemma ist Tief „Erik“. Während es am Samstag noch bei 6–18 Grad regnet, fällt die Eiersuche am Ostersonntag ins Wasser – oder in den Schnee. „Im Osten fallen bis zu zehn Zentimeter“, sagt Martin Suklitsch von der ZAMG. Bis Montag bleibt es winterlich. Damit steht fest: Ostern ist deutlich kälter als Weihnachten. Am 24. 12. wurden bis zu 18,2 Grad (Vorarlberg) gemessen.

Rekord-Winter für den heimischen Tourismus
Das winterliche Schneereich hat auch Vorteile: „Besonders die Hotels in den Skiregionen sind jetzt zu Ostern gut gebucht“, sagt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung. Insgesamt läuft die Wintersaison für den heimischen Tourismus rekordverdächtig. Von Jänner bis Februar wurde mit 45,71 Millionen Nächtigungen ein Plus von 2,3 Prozent verzeichnet.

Volle Autobahnen und Bundesstraßen

Wer zu Ostern mit dem Auto in die Winterhochburgen unterwegs ist, sollte die Schneeketten nicht vergessen, rät der ÖAMTC. Besonders voll wird es auf der Tauern-, der Inntal- und der Rheintal-Autobahn kurz vor dem Pfändertunnel. „In den Skiorten selbst müssen die Lenker auch mit vollen Bundesstraßen rechnen“, sagt Gilles Dittrich. „Und es gilt: Wer früher losfährt, feiert schneller Ostern.“

Doch ob der Osterhase heuer kommt, ist fraglich. Der lange Winter ist jedenfalls für Hasenkinder lebensgefährlich: „Bei diesen Temperaturen sterben bis zu 90 Prozent der Jungen“, sagt Nikola Furtenbach von Vier Pfoten. Eines ist gewiss: Der nächste Frühling kommt bestimmt!

So feiert die Welt das Oster-Fest
Die Welt begeht die Osterfeierlichkeiten – doch die Zugänge könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Papst Franziskus in Rom am Abend den Kreuzweg am Kolosseum betete und Tausende Gläubige die Stadt in ein spirituelles Lichtermeer verwandelten, ließen sich auf den Philippinen Dutzende Menschen ans Kreuz nageln, um das Leid Jesu möglichst authentisch zu empfinden – die katholische Kirche verurteilt dieses Ritual übrigens.

Auferstehung. Auch in Jerusalem wurde mit der Prozession auf der Via Dolorosa und dem Gebet in der Grabeskirche des Leidenswegs Jesu Christi gedacht. Heute Abend jedoch feiert die Weltkirche das Ende des Leidens: Die erlösende Auferstehung wird zelebriert.

 

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