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Große Trauer

Nach Sex-Horror von Tulln: 17-Jährige ist tot

Ihr Fall sorgte landesweit für Entsetzen: Der Teenager soll von zwei Asylwerbern vergewaltigt worden sein.

Für die einen war es ein Skandal-Urteil der „Kuschel-Justiz“, für die anderen der Buchstabe des Gesetzes und somit Gerechtigkeit. So oder so, das Urteil des Schöffensenats – ein Freispruch im Zweifel – sorgte für große Diskussionen. Wie ÖSTERREICH berichtete, ging es um das Schicksal der damals 15-Jährigen, die im April 2017 vom Bahnhof Tulln auf dem Weg zu ihrem Vater war und dabei von mindestens zwei Asylwerbern, die im Containerdorf in der Nähe des Messegeländes lebten, vergewaltigt worden sei. Die Angeklagten, ein Afghane und ein Somalier (beide heute 20), gaben hingegen an, dass es einvernehmlich passiert sei. Sie wurden freigesprochen.
 

Tödliche Hirnhautentzündung

Nun folgte die traurige Nachricht. Mit nur 17 Jahren starb die Jugendliche an einer Meningitis-Infektion. Nach dem Urteil soll die Jugendliche depressiv gewesen sein und den Alltag nur mit Medikamenten bewältigt haben können. Ihre Mutter trauert auf Facebook um ihre Tochter. "Wo auch immer du bist, Punkti, in meinem Herzen wirst du immer sein", schreibt sie.
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Das Opfer
 

Freispruch im Zweifel

Die 17-Jährige indes blieb in fünf Befragungen dabei, dass sie missbraucht worden war, verwickelte sich aber in Widersprüche, wie viele ­Täter es genau waren. Faktum aber ist: Der Teenager, der auf Facebook angab, mit einem Mädchen eine Beziehung zu haben und mit der Transgender-Szene liebäugeln soll, hatte kein Interesse an Männern. Der vorsitzende Richter betonte beim ­Urteil, dass sich der Vorfall „sicher nicht wie in der Anklageschrift“ zugetragen habe. Einen weiteren Schöffen konnte er damit offenbar überzeugen, zwei Stimmen waren gegenteiliger Meinung. Bei einem Patt von 2:2 ist im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden – daher Freispruch.
 
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Die beiden Angeklagten wurden freigesprochen

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