Polizei-Kontrollen

Den "Deckel" zum Faschingsausklang trotzdem behalten

Zum Faschingsfinale wird es in Niederösterreich mehr Kontrollen geben, heißt es von der Polizei. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Straßenverkehr. Die Zahl der betrunkenen Autofahrer habe in den letzten Jahren abgenommen, Drogenlenker seien aber mehr geworden. 

In den kommenden Tagen erreicht der Fasching seinen Höhepunkt mit zahlreichen Veranstaltungen, Feiern und Bällen. Dabei kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen von durch Alkohol und Drogen beeinflussten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern. 

Mehr Drogenlenker

Die Polizei wird deshalb zum Ende des Faschings verstärkt in ganz Niederösterreich präsent sein. Es empfiehlt sich also schon vor dem Feiern die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi planen. "Wir raten definitiv, das Auto nach Alkoholkonsum stehen zu lassen“, sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager gegenüber noe.ORF.at.

Weniger Alkohol, mehr Drogen

Ziel der Kontrollen sei es einerseits, alkohol- oder drogenbeeinflusste Fahrzeuglenkerinnen und -lenker aus dem Verkehr zu ziehen. Andererseits setzt die Polizei auf die abschreckende Wirkung durch die verstärkte Präsenz auf den Straßen. „Insgesamt kann man aber sagen, dass die Fahrzeuglenker vernünftiger geworden sind, was Alkohol betrifft. Dafür wird vermehrt Suchtgift festgestellt“, so der Sprecher.

Fahruntüchtigkeit auch am nächsten Tag

Viele Menschen würden zudem den Restalkohol am nächsten Tag unterschätzen. Der Körper baut nur etwa 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab. Es besteht also auch am Tag danach noch die Möglichkeit, fahruntüchtig zu sein, so die Polizei.

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