Hoffnungsschimmer

Letzte Chance für Neulengbach: Frauen kämpfen um ihren Klub!

Hoffnungsschimmer! Kurz vor dem endgültigen Aus könnte es für den finanziell angeschlagenen USV Neulengbach doch noch eine Rettung geben – und vor allem das Frauenteam macht sich zur Retterin in der Not! 

Donnerstag verkündete Vereinsobmann Thomas Wirnsberger das überraschende Ende: Das Frauenfußball-Projekt sei gescheitert, Sponsorengelder ausgeblieben, Sanierungsversuche erfolglos. Nur der Herren- und Jugendbetrieb solle weiterlaufen. Für die Frauen – darunter ein ehemaliger Serienmeister – schien das Licht aus. 

Frauen schlagen nun zurück!

Doch Sportchefin Maria Wolf und ihr Team denken gar nicht daran, aufzugeben! „Unverständnis und große Enttäuschung" löste die Vereinsmitteilung beim Team aus, so Wolf. Ihre Ansage ist klar: „Hier übernehmen Frauen Verantwortung, entwickeln Lösungen und sind bereit, alles zu geben, um diesen Verein zu retten!"
In den vergangenen Tagen haben Wolf und ihr Team fieberhaft an einem Rettungskonzept gearbeitet – mit konkreten Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung und potenziellen Partnern, die bereits Unterstützung signalisiert haben!

Die Uhr tickt!

Die Zeit drängt brutal: Bereits heute will die Vereinsführung den Insolvenzantrag einbringen, Mittwoch droht die Lizenzverweigerung der Bundesliga. Danach bleiben nur noch acht Tage, um fehlende Unterlagen nachzureichen.
Wolf fordert deshalb sofortiges Handeln – und den Rückzieher von Obmann Wirnsberger, den sie scharf kritisiert: Die Spielerinnen seien über das drohende Aus völlig im Dunkeln gelassen worden, persönliche Gespräche habe es nie gegeben.

Wird der Traum noch wahr?

Die Botschaft des Frauenteams ist eindeutig: Neulengbach ist noch zu retten! Ob Wirnsberger mitzieht – und ob die Zeit reicht – entscheidet sich in den nächsten Tagen. Drücken wir die Daumen!

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