75 Prozent der heimischen Bäche führen Niedrigwasser – Forellen und Jungfische kämpfen ums Überleben. Experten schlagen Alarm!
Die Trockenheit trifft unsere Flüsse mit voller Wucht! Der WWF hat ausgewertet: Allein im vergangenen Monat stieg der Anteil der Gewässer mit Niedrigwasser von 40 auf 75 Prozent – besonders hart trifft es die Steiermark, Ober- und Niederösterreich sowie das Burgenland. Die Pegel sinken, das Wasser wird wärmer, der Sauerstoff schwindet. WWF-Expertin Marie Pfeiffer warnt: "Für Forellen kann die Kombination von Niedrigwasser, hohen Temperaturen und weniger Sauerstoff tödlich sein!"
Zuletzt dramatische Rettungsaktion
Gregor Gravogl vom Landesfischereiverband NÖ schlägt in dieselbe Kerbe: In tausenden Zubringerbächen seien bereits Kleinfische, Jungfische und Köcherfliegenlarven massiv bedroht – und die seien erst der Anfang. An der Traisen musste zuletzt sogar eine dramatische Rettungsaktion gestartet werden: Laich der Fischart "Nase" drohte trocken zu fallen – nur dank eines Kraftakts von Wasserwirtschaft und Fischerei konnten die frisch geschlüpften Jungfische gerettet werden!
Regen dringend benötigt
Ob weitere Rettungsaktionen nötig werden, hängt vom Wetter der nächsten Wochen ab. Regen ist zwar angesagt – aber längst nicht genug, um die Lage zu entspannen.
Trockenheit bedroht Fische im ganzen Land
Beide Experten fordern dasselbe: Renaturierung jetzt – mehr Raum für die Flüsse, mehr Schatten, mehr Hoffnung für die Fische!