Von kostenlosen Online-Seminaren zu Photovoltaik, Gebäudesanierung und Förderungen über Schulungen für Fachkräfte sowie von Angeboten für Gemeinden und Unternehmen bis zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen inklusive Zertifizierungen.
"Die Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) bietet im Jahr 2026 ein breites Beratungs- und Weiterbildungsangebot wie noch nie. Mehr als 30 Termine sind alleine im ersten Quartal bis Ende März geplant. Sie werden laufend erweitert. Energiesparen heißt Kostensparen. Das Informationsangebot und die Energieberatung helfen, Kosten zu senken und Menschen spürbar zu entlasten. Schon einfache Maßnahmen im Alltag sparen Energie und Geld und helfen, das Leben wieder etwas leichter zu machen“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP).
Erklären komplexer Themen sowie Ausbildung von Energiefachpersonal
Durch die eNu werden daher regelmäßig Online-Infovorträge angeboten, die aktuelle und relevante Themen aufgreifen. Dazu zählen unter anderem Fördermöglichkeiten für die Gebäudesanierung, der Einsatz von Wärmepumpen und Photovoltaik sowie wichtige Informationen rund um Energiegemeinschaften oder Speicher. "Wir geben Wissen weiter, klären auf und erklären komplexe Themen. Denn gute Information schafft Orientierung und ist oft der beste Ratgeber“, so Herbert Greisberger, eNu-Geschäftsführer.
Darüber hinaus bietet die eNu fundierte berufliche Aus- und Weiterbildungen an – etwa die Ausbildung zur Energieberaterin bzw. zum Energieberater oder zum zertifizierten Wasserwart. Auch Pädagoginnen und Pädagogen können an speziellen Seminaren teilnehmen, die darauf abzielen, Kompetenzen und Bewusstsein für Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen in Familien, Organisationen und Schulen zu stärken.
Mit diesem Angebot setze die eNu ein klares Zeichen für wirksamen Wissenstransfer in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung. „Wir verstehen Weiterbildung als eine zentrale Grundlage für die Energiewende und für nachhaltiges Handeln in Niederösterreich. Praxisorientierte Veranstaltungen ermöglichen es aktiv zu werden und das erworbene Wissen gezielt einzusetzen“, erklärt Greisberger.
Energieberatung hilft in konkreten Fällen weiter
"Wir wollen die Menschen mit unserem Beratungsangebot entlasten und ihnen aufzeigen, wo sie durch effiziente und einfache Maßnahmen, ihre Kosten senken können“, erklärt Maja Oldenburg von der Energieberatung Niederösterreich und weiter: „Es gibt nicht die eine Maßnahme, die sofort alle entlastet. Vielmehr sind es viele kleine, individuelle Schritte, die je nach Situation gesetzt werden können. In ihrer Gesamtheit können sie spürbare Erleichterung bringen. Genau dabei unterstützen die Expertinnen und Experten der Energieberatung. Sie sind die richtigen Ansprechpersonen, um passende Lösungen aufzuzeigen und Orientierung zu geben.“
Studie belegt: die Energieberatung zeige eine hohe Wirksamkeit und Effizienz
Im Vorjahr hat eine Studie zur Energieberatung in Niederösterreich von Prof. Sigrid Stagl ergeben, dass rund 36 Prozent der getätigten Investitionen direkt auf ihre Beratung zurückzuführen sind, also ein klarer Beleg für ihren Einfluss auf Investitionsentscheidungen. Als neutrale, kompetente Anlaufstelle bietet die Energieberatung nicht nur Orientierung in einem komplexen Umfeld, sondern verhindert auch Fehlinvestitionen und motiviert zu sinnvollen energetischen Maßnahmen. 75 Prozent der Befragten gaben an bereits Investitionen nach der Beratung getätigt zu haben, sieben Prozent sind in Planung. Das Beratungsservice mit „sehr gut“ und ‚eher sehr gut‘ haben insgesamt knapp 90 Prozent der Befragten angegeben.
Die besten Spartipps für die jetzt noch kalten Tage
1. Raumtemperatur senkenJedes Grad weniger spart bis zu 6 % Heizenergie.Empfehlung: Wohnräume 20–22 °C, Schlafzimmer und Gänge 18–20 °C.2. Heizkörper frei halten & entlüftenMöbel oder Vorhänge vor Heizkörpern verhindern die Wärmeabgabe. Regelmäßiges Entlüften sorgt für optimale Heizleistung.3. Richtig lüftenStoßlüften statt Kippen – 3 bis 5 Minuten, 3–4 Mal täglich. Das spart Energie und beugt Schimmel vor.4. Fenster und Türen abdichtenUndichte Stellen lassen wertvolle Wärme entweichen. Neue Dichtungen lohnen sich schnell.5. Türen schließen und Zonen bildenTüren zu kühleren oder ungenutzten Räumen schließen. So bleibt die Wärme in den beheizten Bereichen und es wird nicht „mitgeheizt“, was die Effizienz steigert.