Andreas Frank

Heftige Schäden

NÖ: Mehr als 2.000 Feuerwehrleute im Einsatz

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Alle Landesteile betroffen - A2 nach Lkw-Unfall vorübergehend gesperrt.  

Sturmtief "Ylenia" hat Niederösterreichs Helfern einen unruhigen Donnerstag beschert. An rund 220 Einsätzen waren bis zum Nachmittag 2.200 Mitglieder von 190 Feuerwehren beteiligt, teilte Franz Resperger vom Landeskommando mit. Vom starken Wind betroffen waren alle Landesteile. Ein Abklingen der Böen wurde für die Abendstunden erwartet.

Anhänger eines Lkw

Vorübergehend gesperrt war am Vormittag die Südautobahn (A2) im Bereich der Anschlussstelle Industriezentrum NÖ-Süd. Resperger zufolge war der Anhänger eines Lkw von einer heftigen Sturmböe erfasst und umgeworfen worden. Den eintreffenden Helfern bot sich ein spektakulär anmutendes Bild, schwebte doch die Hinterachse des Zugfahrzeuges quasi in der Luft. Der Lenker blieb unverletzt. Von Kfz und Anhänger blockiert wurden alle vier Spuren der Richtungsfahrbahn Graz. Die Aufräumarbeiten, bei denen auch ein Kranwagen des Landesfeuerwehrverbandes zum Einsatz kam, dauerten rund eineinhalb Stunden. Aufgrund der Sperre der A2 bildete sich kilometerlanger Stau.

Bäume umgestürzt

Allein 60 Einsätze gab es im Bezirk Amstetten. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Philipp Gutlederer sind etwa an der Westautobahn (A1) bei St. Valentin Bäume umgestürzt. Die Asfinag und die lokale Feuerwehr standen auf der Richtungsfahrbahn Wien im Einsatz. Bei Haag in Richtung Salzburg musste von örtlichen Einsatzkräften die Plane eines Lkw gesichert werden. Aufgrund der Gefahr von weiteren umstürzenden Bäumen wurden mehrere Straßensperren errichtet, berichtete das Bezirkskommando.

Sturmtief "Ylenia" 

Auch über den Raum Baden fegte das Sturmtief "Ylenia" hinweg. Bei Schönau a. d. Triesting wurde ein Sattelzug regelrecht von der Fahrbahn der B17 gedrückt. Die Bergung des Kfz erfolgte laut Bezirksfeuerwehrkommando mithilfe von zwei Seilwinden. Zu einem Sicherungseinsatz rückten die Helfer in Traiskirchen aus, nachdem sich Metallelemente vom Dach eines Wohngebäudes gelöst hatten.

Video zum Thema: Bis zu 150 km/h: Mega-Sturm fegt über Österreich
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