Power-Regions

Regio-Erklärung bei Europa Forum unterzeichnet

Beim Europa Forum Wachau im Stift Göttweig hat LH Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am 21. Mai für ein starkes, modernes und wettbewerbsfähiges Europa plädiert. Im Rahmen einer Diskussion mit Vertretern europäischer Regionen betonte sie die zentrale Rolle der Regionen für die Zukunft der EU.  

Gerade die Regionen würden Europa durch konkrete Projekte für die Menschen spürbar machen. Mikl-Leitner dazu: "Denn die Menschen vertrauen Europa dann, wenn Europa ihr Leben besser macht. Europa ist dann stark, wenn es sich den großen Herausforderungen annimmt, alles andere können wir in den Regionen besser.“ Aber: "Ein starkes Europa gibt es nur mit starken Regionen. Wir brauchen weniger Mikromanagement aus Brüssel, aber mehr Handlungsfähigkeit.“

Regionen würden berücksichtigt werden müssen

Als sichtbares Zeichen wurde dabei die "Göttweiger Erklärung“ von "Power Regions“ unterzeichnet. Gemeinsam vertreten die Power-Regions rund 62 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung und 204 Millionen Menschen. "Die starken Regionen sind die Motoren für die weniger entwickelten Regionen. Deshalb braucht es auch weiterhin Kohäsionsmittel für alle Regionen“, hielt Mikl-Leitner fest. Jaume Duch Guillot, katalonischer Regionalminister für EU und auswärtige Angelegenheiten, sagte: "Unsere Regionen sind nicht nur die Nutznießer der EU, sondern Umsetzungspartner bei allen Entscheidungen, die auf europäischer Ebene beschlossen werden.“ Es sei daher notwendig, dass die Mehrebenen-Struktur von EU, Staaten und Regionen bei Entscheidungen auf EU-Ebene berücksichtigt werde, damit diese auch umgesetzt werden könnten.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten