Seine eigene im Rollstuhl sitzende Mutter beschimpfte und beflegelte ein Bosnier so sehr, dass Passanten einschritten, um der Frau zu helfen. Da soll der Sohn eine MP aus dem Rucksack geholt haben.
Wien. Polizisten der Inspektion Kürschnergasse nahmen am Mittwoch einen 44-jährigen bosnischen Bosnier fest. Der Mann steht im Verdacht, einen 33-jährigen Zeugen mit dem Umbringen bedroht und dabei eine alte Maschinenpistole - ein Relikt aus dem Balkan-Bürgerkrieg, das aber nach wie vor funktionstüchtig ist - vorgezeigt bzw. damit herumgefuchtelt zu haben.
Der gefährlichen Drohung war ein Streit zwischen dem 44-Jährigen und seiner im Rollstuhl sitzenden Mutter direkt vor dem Einkaufszentrum bei der Großfeldsiedlung vorausgegangen. Dabei soll sich der Sohn äußerst aggressiv verhalten, gegen den Rollstuhl getreten und diesen mehrmals heftig geschüttelt haben. Als genannte Passant (33) einschritt und den Mann zurechtwies, soll der Tobende nun ihn mit der MP bedroht haben. Einen weiteren Passanten soll der Tatverdächtige gestoßen und ihm gegen den Kopf geschlagen haben.
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Im Rucksack des 44-Jährigen fanden die alarmierten Beamten die Maschinenpistole sowie ein dazugehöriges Magazin und stellten beides sicher. Gegen den Bosnier wurde ein Waffenverbot ausgesprochen. Im Zuge einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten zudem einen Teleskopschlagstock, zwei Schwerter, ein Messer, zwei Äxte und eine geringe Menge Cannabis sicher. Der 44-Jährige zeigte sich in seiner Vernehmung geständig. Bei der Maschinenpistole, die er illegal besitzt, handelt es sich laut seinen Angaben um ein Erbstück. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt.