Von 7. bis 12. Juli 2026 findet die 75. Jubiläumsauflage der Tour of Austria statt. Langenlois ist dabei erstmals ein Etappenort.
"Ich freue mich unheimlich, dass es gelungen ist, eine der fünf Etappen nach Niederösterreich zu holen“, sagte LH-Stv. und Sportlandesrat Udo Landbauer (FPÖ) und: "Wir definieren unser Sportland Niederösterreich als Radland, weil Niederösterreich prädestiniert ist, um hier Rad zu fahren.“ Als Sportland versuche man nach Kräften, den immer beliebteren Radsport zu unterstützen.
Mehr Bekanntheit und Tourismus für die Stadt
Bürgermeister Harald Leopold (ÖVP) betonte: "Es ist besonders, dass bei uns in Langenlois die letzte Etappe gestartet wird. Die Stadt wird über die Grenzen hinaus bekannt und das ist für uns auch touristisch sehr von Bedeutung. Deshalb sind wir stolz, dass diese historische Fahrt hier starten darf.“ Wolfgang Schwarz (Ursin Haus Vinothek & Tourismusservice GmbH) ergänzte: "Die letzte Etappe findet in einer der schönsten Regionen Niederösterreichs statt – dem Kamptal. Langenlois ist nicht nur ein guter Boden für Wein und Kultur, sondern auch für Sport.“
Es wird auch durch die schönen Regionen Niederösterreichs geradelt.
Leuchtturmveranstaltung für junge Talente
LRV-Präsident Jürgen Brettschneider nannte die Tour eine "Leuchtturmveranstaltung, die wir brauchen, um junge Talente zu entwickeln.“ Ex-Profi Gerhard Zadrobilek, 1981 jüngster Tour-Sieger mit 19 Jahren, erinnerte an die einst "riesige Kluft zwischen Amateuren und Profis“, die sich heute vermischt habe, wodurch der Umstieg "übergangsloser funktioniert.“ Radprofi Alexander Hajek geht für das Nationalteam ins Rennen: "Es ist schon sehr besonders, mit den Nationalteam-Farben am Start zu stehen. Ziel für mich ist, dass wir uns als Nationalteam gut präsentieren.“ Tour-Direktor Thomas Pupp fasste die Details zusammen: "Die Tour of Austria umfasst fünf Etappen und ist ein Format, mit dem wir versuchen, Österreich in seiner ganzen Breite und Schönheit abzubilden.“ Um neue Regionen einzubinden, sei Langenlois erstmals mit dabei. 22 Teams mit je sechs Fahrern gehen an den Start.