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Tragischer Tod in NÖ

Unfall mit Schere -Ermittlungen beendet

Die geschockte Mutter konnte inzwischen einvernommen werden. Ihre Angaben zum Hergang decken sich mit den Ermittlungen, deshalb gibt es keine Strafanzeige.

Nach dem tragischen Unfalltod einer Siebenjährigen, die sich am Montagabend bei einem Sturz im Wohnzimmer eines Reihenhauses in Mautern (Bezirk Krems) eine Schere mitten ins Herz gestoßen hatte, hat das Landeskriminalamt NÖ nach der Befragung der Mutter die Ermittlungen beendet. Ihre Aussagen hätten sich mit den Tatortspurten und dem Obduktionsergebnis gedeckt: Es war ein tragisches Unfallgeschehen.

Es wird keine Strafanzeige gegen die Mutter geben. Die 41-Jährige wurde nach dem Unglück psychologisch betreut und stationär im Spital aufgenommen.

Kind verstarb trotz Not-OP
Die Frau hatte sich im selben Raum aufgehalten. Sie kam ihrer Tochter sofort zu Hilfe und verständigte die Rettung. Das Mädchen wurde ins Klinikum Krems gebracht, wo eine Notoperation durchgeführt wurde. Das Kind verstarb jedoch eine knappe Stunde nach der erlittenen Stichverletzung an den Folgen bzw. an inneren Verblutungen.

Keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden
Die im Wohnzimmer vorgefundene Schere wurde sichergestellt. Verdachtsmomente oder Anhaltspunkte über Fremdverschulden konnten nicht ermittelt werden.



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